Zum zehnten Mal veranstalteten die Kommunen "Oben an der Volme" eine gemeinsame Ausbildungsbörse. 60 Aussteller präsentierten sich an insgesamt 54 Ständen.
Laut Organisatorin Sandra Clemens fehlte vor allem der Platz, um noch mehr Akteure zuzulassen: "Die Anfragen wären da gewesen, die Kapazitäten sind begrenzt", erklärte sie im Gespräch mit LokalDirekt. Sie arbeitet genau wie ihre Kollegin Nicole Schatto bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Meinerzhagen und hat die Veranstaltung maßgeblich organisiert. Schatto freute sich über "viele Unternehmen, die sich was einfallen lassen."
Unternehmen sind zufrieden
Zu diesen zählte unter anderem das Halveraner Unternehmen Turck. Am Stand von Turck stand ein Spiel, an dem die Teilnehmer ihre Reaktionsgeschwindigkeit mit anderen messen konnten, im Fokus. Gebaut wurde es bereits vor einigen Jahren von den Auszubildenden der Firma Turck gemeinsam mit Auszubildenden des Märkischen Werkes, ebenfalls aus Halver. Das Märkische Werk hatte seinen Platz direkt neben Turck, das Spiel bildete die Grenze zwischen den beiden Ständen. Eine fließende Grenze, denn immer wieder kamen auch die Mitarbeiter der einzelnen Stände miteinander ins Gespräch – nicht nur bei Turck und dem Märkischen Werk.
Fotogalerie
Daniel Dreschel, Ausbildungsleiter bei Turck, freute sich über "einige gute Gespräche". Vom Andrang her "hätte es etwas mehr sein können", jedoch betonte er, dass ihm wenige gute Gespräche wichtiger sind als die reine Menge an Messebesuchern.
Auch Henrik Thieltges vom Lüdenscheider Unternehmen Busch-Jaeger zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Er merke, dass sich das Schuljahr dem Ende entgegen neigt: "Zum Ende des Schuljahres werden vor allem die älteren Schüler interessierter. Man merkt, dass sie teilweise sehr genau wissen, was sie in Zukunft machen wollen." Zudem ist ihm in den vergangenen Jahren ein weiteres Detail aufgefallen: "Auch Frauen setzen sich immer mehr mit technischen Berufen auseinander, das freut uns."
Maskottchen als besonderes Highlight
Ein besonderes Highlight kam erst gegen Ende der Messe zu Besuch: Am Stand der Marienheider Firma "Pferd Tools" winkte das Unternehmensmaskottchen den Gästen zu und stand für Fotos zur Verfügung. Auch die Aussteller im Außenbereich, der Lüdenscheider Gartenbauer Maurmann und das Drolshagener Gerüstbau-Unternehmen Maiworm, hatten einen Teil ihrer Arbeit aufgebaut.
Bis 14 Uhr stand die Messe nicht nur Schülern der Region, die teils in Bussen aus den umliegenden Städten anreisten, sondern auch allen anderen Interessierten offen.







