Update, 13.15 Uhr: Der Einsatz ist beendet. Wie ein Pressesprecher der Leitstelle in Iserlohn bestätigte, ereignete sich der Chemieunfall am Vormittag bei der Firma Lobbe in Iserlohn. Ein Mitarbeiter habe bei der Beprobung eines Gefäßes versehentlich einen Gefahrstoff eingeatmet. Dabei handelte es sich laut Feuerwehr um Cyanid (eine Blausäure-Verbindung, Anm. d. Redaktion). Da dies ein sehr gefährlicher Stoff ist, sei der Mann per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Er habe Glück gehabt, dass die Beprobung vorschriftsmäßig unter einer Absaugung, einer Art großen Dunstabzugshaube, stattfand.
Aufgrund der Alarmierung eines so genannten ABC-Ereignisses sei die Feuerwehr mit einem standardisiertem Großaufgebot ausgerückt, so ein Pressesprecher. Vor Ort habe sich die Lage glücklicherweise als schnell kontrollierbar erwiesen.
Insgesamt waren von 80 alarmierten 30 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr sowie fünf Einsatzkräfte vom Rettungsdienst im Einsatz.
Update, 11.41 Uhr: Inzwischen sind nur noch die Berufsfeuerwehr und zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Alle anderen Einheiten, auch die Lüdenscheider, rückten nach Angaben der Leitstelle wieder ab.
Erstmeldung: In Iserlohn-Letmathe ist die Feuerwehr am Freitagvormittag, 24. März, zu einem Chemieunfall ausgerückt, das bestätigte die Leitstelle der Feuerwehr auf Anfrage von LokalDirekt. Weitere Details sind noch nicht bekannt. Zur Unterstützung sind aktuell auch Einsatzkräfte der Wache aus Lüdenscheid-Brügge auf dem Weg nach Iserlohn.
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