„Sofort nach Bekanntwerden der unmittelbar bevorstehenden Sperrung der B236-Brücke in Nachrodt hat der Rettungsdienst des Märkischen Kreises am vergangenen Freitag die Versorgungsbereiche für den Rettungsdienst angepasst“, erklärt Ulla Erkens, Pressereferentin des Märkischen Kreises auf Anfrage. Die Rettungswache Altena, die normalerweise neben dem Stadtgebiet Altena auch das Gemeindegebiet Nachrodt-Wiblingwerde abdecke, bediene jetzt nur noch die Gemeindeteile, die – aus Altenaer Sicht – vor der Brücke liegen, also von Altena aus erreichbar sind. „Die übrigen Teile der Gemeinde werden tagsüber von der Rettungswache in Letmathe und nachts von der Rettungswache Iserlohn abgedeckt“, erklärte Erkens.
Die Eintreffzeit der Rettungswagen beim Patienten sei mit dieser Regelung unkritisch. Die Auswahl des Zielkrankenhauses sei jedoch durch die Brückensperrung eingeschränkt. Erkens: „Das bedeutet: Patienten im nördlichen Gemeindeteil werden in den meisten Fällen zur Klinik nach Iserlohn transportiert, die Patienten aus dem südlichen Teil zum Klinikum Lüdenscheid.“









