Die Gruppe zeigt ihr Stück im Werkhof in Hohenlimburg. Dort haben die Hobby-Schauspieler nach dem Abriss der Rastatt eine neue Bleibe gefunden. „Für das Amateurtheater ist es nach 2019 und 2021 immerhin schon die dritte Spielzeit im Werkhof – zwar wurde das Brettken bereits 1975 in Nachrodt gegründet, nach dem Wegfall aller lokaler Spielstätten vor Ort musste aber ein neuer Spielort gefunden werden“, erklärt Dr. Michael Podworny. Das Kulturzentrum in Hohenlimburg biete dem Ensemble ideale
Voraussetzungen. Es sei nicht zu weit von den langjährigen Stammgästen aus Nachrodt, Wiblingwerde und Altena entfernt und doch in einer anderen Umgebung mit der Möglichkeit, auch neue Besucher für das Theater zu begeistern.
Wie bereits berichtet, laufen die Proben für das neue Stück seit einem dreiviertel Jahr. „Geprobt wird überwiegend einmal wöchentlich wohnortnah in Altena, gelegentlich aber auch im Werkhof“, berichtet Podworny. Nach den Aufführungen wäre im Übrigen eine gute Gelegenheit für Interessierte, einfach mal mitzumachen. Wer nicht selbst auf der Bühne stehen möchte, kann ebenfalls mitmachen. Denn es werden immer helfende Hände benötigt. Jeder könne sich ganz individuell einbringen.

Doch nun dreht sich erst einmal alles um „Halbpension mit Leiche“. „Das gesamte Ensemble freut sich schon darauf, wieder viele Zuschauer begrüßen zu können und ihnen mit einer kurzweiligen, witzigen und spannenden Komödie einen schönen Theaterabend zu bereiten“, sagt Podworny. Die Kriminalkomödie
wurde verfasst vom Autorenkollektiv „Die Acht“, zu dem auch die bekannte Krimi-Autorin Kathrin Heinrichs gehört, die schon oft für Lesungen in der Gemeinde war.
In dem Stück geht es um fünf ziemlich schräge Teilnehmer einer seit Jahren bestehenden Psycho-Selbsthilfegruppe. Sie haben einen gemeinsamen Traum: die Eröffnung einer Gäste-Pension. Trotz des Fehlens jeglicher Erfahrung und Sachkenntnis in dieser Branche stürzen sie sich zusammen in das große Abenteuer ihres Lebens. Alle Ersparnisse und ganz viel Herzblut, Liebe und Desinfektionsmittel werden investiert – und schon bald steht die Pension „Fünf im Glück“ kurz vor der Eröffnung. Läppische Kleinigkeiten wie der viel zu mickrige Speisesaal, merkwürdig schmeckendes Essen oder die katastrophale Buchführung halten die chaotische, aber hochmotivierte Truppe nicht auf. Aber eine Hürde gilt es noch zu nehmen. Ein gefürchteter und bekanntermaßen pingeliger Prüfer des Hotelfachverbandes hat sich angekündigt. Und fast noch schlimmer: Die Psychologin der Selbsthilfegruppe überrascht die frischgebackenen Pensionsbetreiber mit einem spontanen Besuch und hat auch noch ihren etwas naiven Gatten mitgebracht. Und dann gibt es plötzlich auch noch eine Leiche in der Pension.
Die Premiere findet am kommenden Mittwoch, 13. September, im Werkhof Hohenlimburg an der Kaiserstraße statt. Los geht es um 19.30 Uhr. Drei weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 16. September, Samstag, 23. September, und Sonntag, 24. September. Spielbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Bereits eine Stunde vorher beginnt der Einlass. Karten gibt es im Vorverkauf über die Internetseite des Werkhofs www.werkhof-kulturzentrum.de/events/ sowie an der Abendkasse. Der Eintritt kostet 11 Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zahlen 7 Euro.









