Manch Breckerfelder, der am Samstag ab 14 Uhr an der Frankfurter Straße 74 vorbeiging oder -fuhr, mag sich vielleicht gewundert haben, dass dort „mitten auf dem Bürgersteig“ fröhliche Menschen beim Bierverzehr zu beobachten waren.

Der Grund: Es war der Tag, an dem die beiden Hobbybrauer Marcus Niehaus und Thorsten Hilker die Tür zu ihrer kleinen Manufaktur im hinteren Gebäudeteil der einstigen Metzgerei Wiebel öffneten und jedem interessierten Besucher erklärten, wie ihr „Breckbräu“ entsteht – einschließlich einer umgehenden flüssigen Geschmacksprobe.
„Wir wollten den Breckerfeldern einfach einmal zeigen, was aus reiner Freude am Experimentieren entstehen kann und vor allen Dingen, wie sich unser Bier mittlerweile entwickelt hat“, erklären Thorsten Hilker und Marcus Niehaus. Denn zum Verkauf bieten die beiden ihr Gebrautes bereits seit der Firmengründung 2021 an, und Stände auf dem Bauernmarkt oder auf der Kirmes haben dafür gesorgt, dass das „Breckbräu“ kein ganz unbekannter Name in der Hansestadt mehr ist.

Und viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich den Brau- und Kühlraum der Hobbybrauer anzuschauen, ihnen Fragen zum Herstellungsverfahren zu stellen und sich im Anschluss überraschen zu lassen, welche Biersorten die beiden bereits in ihren Kesseln „zusammengebraut“ hatten.

Bier pur oder gemixt
Kostproben davon gab es an einem kleinen Schankwagen. Und zwar nicht nur vom ‚Eröffnungsbier‘ (ein Pale Ale), sondern auch von den anderen „Breckbräu“-Sorten wie beispielsweise „Glörsch“ oder „Deller Kellerbier“.
Auch Bier-Cocktails wie „Aperol-Bier“, „Bock Shot“ (Doppelbock-Bier mit Whisky) oder „Bier Royal“ (Bier mit Cassis-Likör) standen auf der Ausschankliste.

Somit bot der Tag der offenen Tür den Besuchern eine gute Gelegenheit, um das persönliche „Lieblings-Breckbräu“ aus mehreren Sorten herauszuprobieren – und für Niehaus und Hilker zugleich eine gute Gelegenheit, direktes Feedback von ihren potenziellen Kunden zu bekommen.









