Wie immer am 3. Oktober hatte die LG Halver-Schalksmühle für den Feiertag zum dritten Teil ihrer Maxwelt24-Cup-Serie eingeladen. Eingebettet in diesen Wettkampf war der 30. Stabhochsprung-Kehraus.

Trotz der widrigen äußeren Bedingungen gingen beim 10. Maxwelt24-Cup am Freitag elf Stabhochspringer und vier Kugelstoßer an den Start. Bei Temperaturen von knapp über 10 Grad und böigem Wind gab es zum Saisonende sogar noch einige Jahresbestleistungen.

Die größte Höhe des Tages ging auf das Konto von Malte Bleß (TSG Dülmen). Der 15-Jährige hatte eigentlich gehofft, noch die FLVW-Kadernorm von 3,60 Metern zu knacken. Nach übersprungenen 3,32 Metern ließ er deshalb zunächst 3,52 Meter auflegen. Doch auch diese Höhe war leider schon zu hoch. Sein Onkel Thomas Bleß (M40) sicherte sich mit 3,12 Metern Platz zwei der Tageswertung.

79-jährige Karin Förster überspringt 1,42 Meter

Auf dem dritten Platz landete mit Ben Pathmann der beste Springer eines sechsköpfigen Aufgebotes der DJK Grün-Weiß Werl. Der 14-Jährige übersprang 2,62 Meter. Dahinter folgte Alexander Lotz (M55) von Eintracht Frankfurt, der 2,42 Meter übersprang. Die ältesten Teilnehmer waren Karin Förster (LC Paderborn, W75) mit 1,42 Metern und Heinrich Wiechmann (ASV Senden, M75) mit 1,32 Metern. Beste weibliche Teilnehmerin war Liana Eggert, die in der weiblichen Jugend U20 2,02 Meter überwand.

Beim Kugelstoßen erzielte Thomas Bleß genau 11,00 Meter und verbesserte seine Saisonbestleistung damit um fast genau einen Meter. Damit stieg er in der Deutschen Bestenliste von Platz 36 auf Platz 17 auf. Auch Heinrich Wiechmann stieß mit 9,07 Metern so weit wie noch nie in diesem Jahr. Ebenso konnten die beiden heimischen Starter mit ihren Leistungen durchaus zufrieden sein. Julius Martensmeier stellte in der M14 mit 7,82 Metern eine Jahresbestleistung auf, Leoni Peters (weibliche Jugend U18) verfehlte diese mit 7,18 Metern nur ganz knapp.