Breckerfeld. Wie Heiner Born auf Nachfrage von LokalDirekt mitteilt, wird es – anders als in den vergangenen zwei Wochen – am Freitagabend, 26. Januar, kein Mahnfeuer der Breckerfelder Landwirte auf dem Marktplatz geben: „Wir sind jetzt erstmal an den Politikern dran. Im Moment laufen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten hier aus der Region.“
Wie berichtet, wollen die heimischen Landwirte auch nach der bundesweiten Aktionswoche – den „Bauernprotesten“ – ihren Unmut über Regierungspläne wie der Abschaffung der Agrardiesel-Subventionen und der Einführung einer Tierwohlsteuer weiterhin öffentlich kundtun. Der Einladung an ihre Mitbürger, ebenfalls an den Mahnfeuern teilzunehmen, waren bisher jeweils gut 100 Breckerfelder gefolgt.

„Das Interesse an unserer Problematik ist groß“, so Born. In zahlreichen persönlichen Gesprächen konnten die Landwirte auf dem Marktplatz darstellen, was „die Politik mit uns macht“. Sie sprachen dabei auch sehr offen darüber, welchen finanziellen Schwierigkeiten sie derzeit gegenüber stehen und zukünftig noch zusätzlich zu erwarten hätten, falls „die Ampel an ihren Plänen festhält.“

Es habe auch kritische Fragen gegeben, sagt Born: „Aber das ist wichtig und absolut richtig: Dass sich die Bürger sowohl über die Pläne der Politik als auch über die Hintergründe für unseren Protest informieren und beides auch objektiv hinterfragen.“ Nur so könne sich der Bürger schließlich seine eigene Meinung nach demokratischen Grundsätzen bilden.










