Bezüglich des Bauhofs kündigte der Kämmerer an, zusätzliche 35.000 Euro für unter anderem einen Streuautomaten bereitzustellen. Mehr Geld fließt auch in Sachen Gebäudemanagement: Hier kommen auf die Gemeinde 50.000 Euro an Mehrkosten zu. Diese seien auf Nachfrage von Marc Fürst (SPD) für anstehende Klimaschutzmaßnahmen eingeplant, erklärte Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung. Hierbei stellte Voss zusätzlich klar, dass Fördermittel in Höhe von 35.000 Euro vorgesehen sind.
Einen weiteren Fokus legte der Kämmerer auf den Bereich „Brand- und Katastrophenschutz“, für den zusätzliche 40.000 Euro im Plan berücksichtigt werden, darunter auch die Finanzierung einer Löschwasseranlage.
1,3 Millionen Euro für den barrierefreien Umbau von Haltestellen
Auch im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es Veränderungen. Die Kosten für den barrierefreien Umbau der Haltestellen erhöhen sich von circa 1,2 auf mehr als 1,3 Millionen. Emmerichs ergänzte, dass in Kürze der endgültige Förderantrag gestellt wird. „Ich hoffe, dass wir im ersten Quartal die Förderzusage bekommen“, sagte er.
Harry Haböck (UWG) lobte den Winterdienst ausdrücklich für die „tolle Arbeit“ bei der Schneebefreiung der Straßen. Allerdings äußerte er Unzufriedenheit bezüglich der Straßenreinigung, die in der Bevölkerung auf Unmut stoße. Insbesondere gebe es Gossen, die wenig oder gar nicht gereinigt würden. Emmerichs erklärte daraufhin, dass der STL in einem festgelegten Rhythmus im Gemeindegebiet tätig sei. Um Klarheit für die Bürger zu schaffen, möchte er den Fraktionsvorsitzenden die Kehrpläne der Straßenreinigung zu Verfügung stellen.
Der Ausschuss stimmte den zusätzlichen Ansätzen zum Haushaltsplan 2024 einstimmig zu.









