Zum 1. Januar dieses Jahres hat die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie eine neue Akutstation mit sechs Betten in Betrieb genommen. Mit dem zusätzlichen Angebot will die Klinik ihre Versorgung für Kinder und Jugendliche in akuten psychischen Krisensituationen erweitern.
Die neue Station ist für Patienten ab zehn Jahren bis einschließlich 17 Jahre aus dem Märkischen Kreis und dem Kreis Olpe vorgesehen. Sie bietet ein strukturiertes Behandlungssetting für besonders belastende Krisenlagen und ermöglicht eine intensivere therapeutische Betreuung. Die Versorgung erfolgt durch ein Team aus ärztlichem, psychotherapeutischem, pflegerischem und sozialpädagogischem Fachpersonal.
Behandelt werden unter anderem selbstverletzendes Verhalten, depressive Störungen sowie psychotische Erkrankungen. Zum Einsatz kommen anerkannte therapeutische Verfahren.
Die neuen Räumlichkeiten umfassen unter anderem Einzel- und Doppelzimmer, Gemeinschaftsbereiche, einen geschützten Außenbereich sowie spezielle Räume zur Krisenintervention. Eine interne schulische Beschulung ist in Zusammenarbeit mit der Michael-Ende-Schule sichergestellt.
Mit der Inbetriebnahme der Akutstation soll das bestehende Versorgungsangebot für Kinder und Jugendliche in der Region ergänzt werden.











