Wenn am Donnerstag, 11. Juni, die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 startet, steigt nicht nur die Vorfreude auf spannende Spiele. Auch die Kosten für das klassische Fußballerlebnis vor dem Fernseher oder beim Public Viewing haben deutlich angezogen.

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Deutliche Preissprünge bei Bier, Limo und Snacks

Besonders Getränke haben sich verteuert. Für Bier fielen im Mai 2026 rund 20,8 Prozent mehr an als noch zur letzten Weltmeisterschaft, alkoholfreie Erfrischungsgetränke kosten sogar 22,8 Prozent mehr. Damit liegen sie deutlich über der allgemeinen Preisentwicklung: Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 9,3 Prozent.

Auch bei Snacks zeigt sich ein klarer Trend nach oben. Salzgebäck verteuerte sich um satte 28 Prozent, Süßwaren liegen mit 27,9 Prozent kaum dahinter. Klassische Knabbereien wie Erdnüsse oder Studentenfutter kosten rund 18,8 Prozent mehr als noch 2022. Ein gemütlicher Fußballabend mit Chips, Schokolade und Getränken fallen zur Fußball-WM nun also deutlich teurer aus als vor vier Jahren.

Stadionbesuch teurer – Sportausrüstung günstiger

Nicht nur das Fußballerlebnis auf dem heimische Sofa wird teurer: Auch der Besuch von Sportveranstaltungen schlägt stärker zu Buche. Laut Statistik legten die Eintrittspreise zwischen November 2022 und Mai 2026 um 8,9 Prozent zu.

Für aktive Sportlerinnen und Sportler zeigt sich allerdings ein anderer Trend: Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe kosten im Vergleich zu 2022 rund 8,7 Prozent weniger. Wer selbst auf dem Platz steht, spart also zumindest bei den Schuhen.

Grillen zur WM: Gemischte Preisentwicklung

Nach der „winterlichen“ Fußball-WM im November 2022 steht diesmal wieder ein Sommerturnier an — beste Bedingungen also für Grillabende. Ein Vergleich mit der UEFA-Europameisterschaft 2024 zeigt jedoch: Auch hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Preise.

Laut Statistischem Landesamt verteuerten sich beispielsweise Bratwürste seitdem moderat um 2,3 Prozent, frische Brötchen um 7,2 Prozent. Deutlich günstiger wurden dagegen Ketchup (minus 11,9 Prozent) sowie Kartoffeln, die sogar um 31,8 Prozent im Preis sanken. Selbstgemachte Pommes oder klassische Beilagen könnten damit das Budget — zumindest statistisch betrachtet — ein wenig entlasten.