Mit einem Workshop in Wuppertal ist am 28. Mai die Erarbeitung des Regionalpakts Hochwasserschutz Wupper gestartet.

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Rund 50 Vertreter von Kommunen, Kreisen, Bezirksregierungen, dem NRW-Umweltministerium, dem Wupperverband sowie Unternehmen, Landwirtschaft und Umweltverbänden kamen zusammen, um über gemeinsame Strategien für einen besseren Hochwasserschutz zu beraten.

Wie der Wupperverband mitteilt, soll der Regionalpakt für das 813 Quadratkilometer große Einzugsgebiet der Wupper entwickelt werden und knüpft an den im Februar verabschiedeten NRW-Pakt für Hochwasserschutz an. Ziel sei es, Maßnahmen zur Hochwasservorsorge besser aufeinander abzustimmen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen sowie Kommunen und Verbände bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen.

Programm umfasst rund 200 Maßnahmen

Grundlage bilden bereits bestehende Konzepte und Projekte. So umfasst das Zukunftsprogramm Hochwasserschutz des Wupperverbands rund 200 Maßnahmen, die gemeinsam mit den Kommunen geplant oder bereits umgesetzt werden. Neben technischen Lösungen wie Rückhaltebecken oder Deichen soll auch der sogenannte „grüne Hochwasserschutz“ gestärkt werden, bei dem Flüssen wieder mehr Raum gegeben wird.

Der Regionalpakt Wupper wird in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet, teilt der Wupperverband mit. Die Unterzeichnung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.