Die 18-jährige Angelina Haffner kann bald Theorie und Praxis verknüpfen, denn: Ein Duales Studium steht an.
Am 1. September nimmt Angelina Abschied von Halver. Für ihr Duales Studium zur Kindheitspädagogin zieht sie in Kürze nach Düsseldorf. Angelina verlässt ihre Familie zum ersten Mal auf Dauer und glaubt, „dass der Anfang schwierig sein wird.“ Sie habe sich aber vorgenommen, ihre Familie jedes Wochenende zu besuchen.
Die Wohnungssuche war für Angelina „überraschend erfolgreich“. Denn sie wurde bereits in der ersten Woche fündig und ergatterte eine 26 Quadratmeter große Wohnung in einem Studentenwohnheim. Für sie ist das ein großer Schritt – schließlich ist es die erste eigene Wohnung und damit ein Stück Unabhängigkeit.
Die Wahl ihres Studiengangs fiel Angelina relativ leicht. Sie habe sich schon immer für Pädagogik interessiert und es war bereits ihr Lieblingsfach in der Schule. „Ich unterstütze gerne Menschen und besonders Kinder in ihren Entwicklungsphasen“, erklärt Angelina im Gespräch mit LokalDirekt. Zudem sei es faszinierend zu erfahren, „was Kinder warum tun, denken oder sagen.“ Angelinas neue Woche: Montags und freitags widmet sie der Hochschule und den Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der Kita, in der sie dann arbeiten wird.
Auch wenn es Angelina kaum erwarten kann, ist der Neustart mit einigen Ängsten verbunden, denn „sich in einer fremden Großstadt zu integrieren, ist eine Herausforderung. Keiner möchte alleine sein“, erzählt sie. Gleichzeitig zu arbeiten und zu studieren ist ein mutiger Schritt. Trotzdem geht die junge Halveranerin mit einer optimistischen Einstellung in das Duale Studium: „Ich freue mich, neue Leute kennenzulernen und mein theoretisches Wissen sofort in die Praxis einbinden zu können.“ Anders als auf einer Universität wird Angelina mit dem Arbeitsalltag vertraut gemacht – vielleicht ein Vorteil gegenüber den „normalen“ Studenten.
Auf die Frage, was sich Angelina für die Zukunft wünscht: „Ich möchte unbedingt meinen Master in der Tasche haben und eventuell in der Erziehungsberatung arbeiten“, dann könne sie Familien und Kinder in Krisensituationen unterstützen und beraten. Auch stehe eine Rückkehr nach Halver im Raum, „eben da, wo es ruhig ist,“ um dem stressigen Stadtleben zu entkommen.









