Mit etwas Verspätung haben die Transporte der Rotorblätter für die vier Windenergieanlagen der P-Wind auf der Hohen Molmert begonnen. In der Nacht von Sonntag auf Montag, 13. auf 14. September, erreichte der erste Spezialtransporter den Bergrücken oberhalb von Plettenberg-Selscheid. Technische Schwierigkeiten hatten den ursprünglich für Freitagnacht vorgesehenen ersten Transport verhindert.
Insgesamt zwölf Rotorblätter müssen vom Trempershof in Lüdenscheid zur Hohen Molmert gebracht werden. Dort lagern die Bauteile für die vier Windenergieanlagen zwischen. Die Spezialtransporte dürfen nur nachts stattfinden und sind mit einem Tempo von rund fünf Kilometern pro Stunde unterwegs.
Die Route führt von Lüdenscheid über die B 229 bis zum Solmbecker Weg, anschließend über die L 707 und die K 8 nach Plettenberg-Selscheid. Von dort geht es über einen Wirtschaftsweg hinauf zur Hohen Molmert.
Knapp sechs Stunden benötigte der erste Transport. P-Wind-Geschäftsführer Stefan Quinkhardt begleitete ihn mit dem Fahrrad. „Aufgrund der Erfahrungswerte wird sich die Zeit bei den weiteren Transporten etwas verkürzen“, erwartet Quinkhardt. Ziel sei es, die Rotorblätter im Ein-Tages-Takt zur Baustelle zu bringen.
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Jedes Rotorblatt ist 83 Meter lang, wiegt 24 Tonnen und besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Drei Rotorblätter sowie Maschinenhaus, Hub und Powertrain bilden jeweils das Set für eine Windenergieanlage.
Die Masten auf der Hohen Molmert stehen bereits. Sobald alle benötigten Bauteile auf dem Bergrücken angekommen sind, sollen die Anlagen montiert werden. „Der Plan ist, dass die Anlagen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden“, erklärt Quinkhardt.
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