Exakt 1.956.208,06 Millionen Euro – diese Summe steht auf dem Bewilligungsbescheid, den Thomas Sommer als Leiter der Fördermittelstelle der Bezirksregierung Arnsberg am Freitag Breckerfelds Bürgermeister André Dahlhaus übergab.
Auch wenn die Hansestadt im Vergleich zu vielen anderen Kommunen noch relativ glimpflich bei der so genannten ‚Jahrhundertflut‘ weggekommen ist: „Auch bei uns gab und gibt es noch immer sichtbare erhebliche Schäden, und zwar quer über das gesamte Stadtgebiet verteilt“, erläuterte Dahlhaus.
Viele kleine Schäden dokumentiert
Die Schäden aufgenommen und dokumentiert hatte der Landesbetrieb Wald und Holz NRW. „Überwiegend handelte es sich um viele kleinere Wegabschnitte im Bereich Epscheid, Hamperbach und im Steinbachtal, die unterspült wurden“, so Dahlhaus. Auf insgesamt rund 2 Millionen Euro sei der Landesbetrieb bei den Berechnungen der Instandsetzungskosten gekommen: „Für eine Kleinstadt wie Breckerfeld eine nicht unerhebliche Summe.“ Zusätzlich meldete die Untere Wasserbehörde nach Inspektion der Bachdurchlässe Schäden in Höhe von etwa 400.000 Euro.
Mit dem Bewillungsbescheid der Fördergelder könne nun mit den Ausschreibungen für den Wiederaufbau der ramponierten Infrastruktur in den Wäldern begonnen werden: „Die Koordination und Ausführung der Baumaßnahmen übernimmt Wald und Holz“, sagte Dahlhaus und lobte sowohl die gute Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb als auch mit der Wasserbehörde und der Bezirksregierung.
1 Millionen Euro für private Waldwege
Etwa die Hälfte der Fördersumme fließt übrigens in den Wiederaufbau von Wegen, die auf privaten Waldgrundstücken liegen: „Weil auf ihnen aber ein allgemeines Betretungsrecht herrscht und sie zur Aufrechterhaltung des allgemeinen Forstbetriebes genutzt werden, fallen auch Privatwege in das noch bis 2026 laufende Fördermittelprogramm“, erklärte Thomas Sommer.









