„Wir hatten noch nie so eine volle Bühne“, bilanzierte Hausherr Christian Schmitt mit Blick auf die Instrumente und Technik. Das Duo Josh Stoczek & Axel Kissing gefiel mit Balladen. Beide hatten sich bei einer Jam-Session kennengelernt und dann ein Live-Programm entwickelt. Mit E-Piano (A. Kissing) und Gitarre und Gesang (J. Stoczek) sorgten sie für einen wohligen Klangteppich. Songs wie „Wild and free“ entsprangen Altagsbeobachtungen. Die Idee kam Josh Stoczek als er aus seinem Fenster auf die Koppel schaute und die Pferde über die Wiese galoppieren sah.
Nach kurzer Umbaupause tanzten erst Lichtpunkte über die Decke, nach ein paar Takten von „small things often“ gaben auch einige Besucher ihrem Bewegungsdrang nach. Für die fünfköpfige Band war der Auftritt auf der Kleinkunstbühne eine Premiere. Eigene Songs machen einen Großteil des Repertoires aus. Die Gruppen , so Christian Schmitt, Organisator der Kleinkunstbühne, hatten eine Möglichkeit gesucht, sich mal zu präsentieren. – Und offenbar auch etliche Fans mobilisiert. Das Publikum: gemischt. Die Stimmung: top
Das Konzert am Samstag war vorerst das letzte. Für das laufende Jahr sind keine weiteren Acts vorgesehen. Anfragen, so Schmitt gebe es. Finanziell sei es aber schwierig, den Wünschen nachzukommen. Die beiden Auftritte am Samstag waren jedenfalls eine Werbung, das Format fortzusetzen.
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