Aktuell ist die Südwestfalen Agentur auf der Suche nach kreativen Lösungen, um die durch die A45-Lücke entstandenen Pendelzeiten zu verkürzen – LokalDirekt berichtete. Geschaffen und miteinander vernetzt werden sollen neue, dezentrale und digitale Arbeitsplätze – auch der Halveraner Denkhof soll zum Coworking-Space werden.
Am Donnerstag, 15. Juni, war die Stadt Halver Gastgeberin für die „Hub45“-Initiative der Südwestfalen Agentur. Vor Beginn der offiziellen Veranstaltung in der Villa Wippermann hatten alle interessierten Teilnehmer die Möglichkeit, sich vor Ort selbst ein Bild vom Denkhof zu verschaffen – Fachbereichsleiter Thomas Gehring hatte zur Ortsbesichtigung geladen.

Anschließend stellte er dann – gemeinsam mit Kristian Hamm, Geschäftsführer der Sentiris gGmbH – den insgesamt rund 50 Teilnehmern (eine Teilnahme war sowohl digital als auch in Präsenz möglich) das Projekt Regionale 2025 vor: Das Kreativ.Quartier.Wippermann.

Dieses ist Bestandteil des Gemeinschaftsprojekts „5 G*meinden bauen ihr Netz“ und beinhaltet den Umbau des Denkhofes zu einem Coworking-Space. Ausgestattet mit digitalen und modernen Arbeitsplätzen und Schulungsräumen soll hier ein Treffpunkt für die Wirtschafts- und Arbeitswelt geschaffen werden – die Renovierungsarbeiten laufen bereits.
Der Denkhof könnte nun Bestandteil des Projekts „Hub45“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen werden. Angesiedelt ist das Programm bei der Südwestfalen Agentur GmbH.
Über das Projekt „Hub45“
Das Ziel soll sein, die dezentralen Arbeitsplätze entlang der Strecke der A45 in der Region miteinander zu vernetzen. Aber nicht nur das: Von der externen Beratung über Standortanalysen und Potenzialbetrachtungen möchten das Ministerium und die Südwestfalen Agentur auch beratend tätig werden.
„Strategie ist noch auszuarbeiten“
Fachbereichsleiter Thomas Gehring zeigte sich im Anschluss zufrieden mit der Veranstaltung: „Der Denkhof konnte von uns als gutes Beispiel vorgestellt werden, und insgesamt ist Coworking in der Zukunft sicher ein großes Thema.“ Eine genaue Strategie sei zwar noch auszuarbeiten, aber dennoch freue er sich über den „guten Kontakt nach Halver“, der nunmehr zwischen dem Ministerium und der Agentur bestünde
„Das war eine richtig gute Veranstaltung mit tollen Vorträgen und vielen neuen Impulsen“, resümierte auch Kristian Hamm, Geschäftsführer der Sentiris gGmbH, auf Nachfrage von LokalDirekt.









