Den Rekord bei der Speed-Week am Mittwoch erreichte ein Pkw, der mit 22 km/h zu schnell geblitzt wurde. Ein Fahrer musste nach der Kontrolle zu Fuß weitergehen, er besaß keinen gültigen Führerschein.

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Im Rahmen der Aktionswoche Roadpol, auch Speed-Week genannt, hatte die Polizei am Mittwoch, 15. April, wieder das Tempo im Blick. Die Polizeiwache Lüdenscheid hatte an der Rahmedestraße, der Hochstraße und der Parkstraße Messgeräte aufgebaut und Fahrzeuge kontrolliert.

Die Bilanz des Tages: 79 Verkehrsteilnehmer befanden sich mit ihrer Geschwindigkeit im Verwarngeldbereich, 16 Fahrzeugführer erwarten gar eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 72 km/h bei einem erlaubten Tempo von 50. Ein Fahrer, der bei der Geschwindigkeitskontrolle ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt wurde, musste seine Fahrt sofort beenden.

Auch losgelöst von der Aktionswoche sind solche Kontrollen tagtägliche Arbeit der Polizei, um Fahrzeugführer über die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist, so die Beamten, eine Hauptunfallursache, die bekämpft werden muss.

Im Gespräch mit LokalDirekt sagt Pressesprecher Christof Hüls: "Für die Polizei wäre es wünschenswert, bei einer Radarkontrolle niemanden zu finden, der die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreitet. Ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, ist die regelmäßig stattfindende Aktionswoche Speed-Week. Dabei sollen Verkehrsteilnehmer auch die Möglichkeit bekommen, ihr Verhalten zu reflektieren."