Zwischen Brot und Wursttheke steht der Baum, den Heiner Tacke spendete. Mit den bunten Kugeln ist die kleine Nordmanntanne ein echter Hingucker. Verwaltungsmitarbeiter Herbert Schmidt hat ihn geschmückt. Darunter liegen die Wunschzettel. Organisiert wird die Aktion von der Gemeindeverwaltung und der Nachbarschaftshilfe und das bereits zum fünften Mal. „Es ist einfach sagenhaft, wie viele da mitmachen möchten. Die letzten Male gab es mehr Menschen, die etwas schenken wollten, als Wünsche“, erzählt Sebastian Putz von der Gemeindeverwaltung. Der Gedanke von Weihnachten sei einfach besonders spürbar bei dieser Aktion.
In den kommenden Tagen sollen auch wieder die Bewohner der Pflegeeinrichtungen angeschrieben werden. „Dort sind auch einige, die keine Angehörigen haben, und die sich riesig über ein kleines Geschenk freuen – selbst wenn es nur neue Hausschuhe oder ein gut riechendes Duschgel ist“, berichtet Bürgermeisterin Birgit Tupat.
Auf die Wunschzettel können Wünsche bis 25 Euro aufgeschrieben werden. Diese werden dann wieder in den Baum gehangen. Wer vorbei geht und einen Wunsch erfüllen möchte, nimmt sich einfach einen Zettel mit, besorgt das Geschenk und bringt es wieder in den Laden zurück. „Wir sammeln die Geschenke hier. Abgaben sind bis zum 21. Dezember abends möglich. Am 22. Dezember werden die Geschenke dann von der Gemeinde und der Nachbarschaftshilfe hier abgeholt, damit sie pünktlich zum Fest bei den Leuten sind“, erklärt Kai Kantimm.
Es ist übrigens bereits sicher, dass die Aktion auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Kai Kantimm erklärte sich direkt bereit, wieder in seinem Geschäft Platz für den Baum zu schaffen und auch Heiner Tacke versprach, 2024 einen Baum zu spenden.









