Nach einem Einbruch in einen geparkten Wohnwagen sieht sich ein Obdachloser mit gleich mehreren Strafanzeigen konfrontiert. Der Einbruch endete für ihn im Krankenhaus.

Polizei und Rettungsdienst holten am Morgen des 2. Februar einen Obdachlosen aus einem Wohnwagen. Wegen eines Einbruchs in einen Wohnwagen rückte die Polizei am Montag gegen 11.30 Uhr zur Volmestraße aus. Vor Ort fanden die Beamten jedoch nicht nur ein kaputtes Fenster vor, sondern auch einen tief schlafenden Mann im Fahrzeug. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt, war aber zunächst nicht in der Lage zu sprechen. "Die Polizei begleitete den Rettungsdienst und ermittelte die Identität: Demnach handelt es sich um einen 39-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz", erklärt Polizei-Pressesprecher Christoph Hüls.

Der Mann hatte sich im Wohnwagen ausgebreitet, Kleidung aus den Schränken gerissen und diverse Schäden am Fahrzeug angerichtet. Er bekam Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und besonders schweren Diebstahls aus Kraftfahrzeugen.