Auch 2026 soll in Kierspe wieder der Stöbertag stattfinden. Die Veranstaltung hat inzwischen eine lange Tradition: Geplant ist der 23. Kiersper Stöbertag am Dienstag, 23. Juni, in der Zeit von 9.30 bis 12 Uhr. Organisiert wird der Vormittag wie immer von der städtischen Kinder- und Jugendarbeit.

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Viertklässler entdecken die Arbeitswelt

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus den vierten Klassen der Kiersper Grundschulen werden an diesem Tag in kleinen Gruppen durch das Stadtgebiet ziehen. Ziel ist es, einen Einblick in die Arbeitswelt der Erwachsenen zu erhalten. „Dabei sollen die Kinder nicht nur zuschauen, sondern – wo möglich – aktiv an einfachen Arbeitsprozessen teilnehmen“, erklärt Christian Schwanke von der städtischen Jugendarbeit. „Schon die kleinsten Handgriffe können für Kinder sehr spannend sein.“ Der Stöbertag setze vor allem darauf, Neugier zu wecken und Kindern zu zeigen, wie vielfältig das berufliche Leben vor Ort ist.

Betriebe aus allen Branchen gesucht

Damit der Stöbertag erneut vielfältig gestaltet werden kann, sucht die Stadt Kierspe engagierte Betriebe als Partner. Willkommen sind Unternehmen und Einrichtungen aus nahezu allen Bereichen, darunter Industrie, Handel, Landwirtschaft, Handwerk, soziale Einrichtungen und Einzelhandel.

„Die teilnehmenden Betriebe entscheiden selbst, wie viele Kinder sie aufnehmen möchten, mindestens zwei sollten es jedoch sein“, so Schwanke. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind während des Stöbertages über die Gemeindeunfallversicherung versichert.

Anmeldung und Ansprechpartner

Für Rückfragen steht Christian Schwanke von der städtischen Jugendarbeit telefonisch unter 02359/661-259 zur Verfügung. Interessierte Betriebe können ihre Rückmeldung per Post an das Jugendzentrum Kierspe, Fritz-Linde-Straße 37, 58566 Kierspe, per E-Mail an [email protected] oder über ein Online-Formular auf der Internetseite der Stadt Kierspe einreichen.

„Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Betriebe beteiligen, um Kindern mit dem Kiersper Stöbertag auch 2026 wieder einen lebendigen Blick in den Arbeitsalltag zu ermöglichen“, hofft Schwanke auf zahlreiche Mitmache-Partner.