Spitzenreiter ist der Kreis Soest mit einer Wohnungsbauquote von 32,0, gefolgt vom Hochsauerlandkreis mit 25,3, dem Kreis Olpe mit 23,0 sowie dem Kreis Siegen-Wittgenstein mit 23,0. Erfreulich nur: Die Quote hat sich zwar verschlechtert, das allerdings lediglich aufgrund der zugrunde gelegten Bevölkerungszahl. Ging das Landesamt im Jahr 2021 noch von 407.683 Einwohnerinnen und Einwohnern im Märkischen Kreis aus, lag die Bezugsgröße im vergangenen Jahr mit 410.102 Menschen weitaus höher. Die Anzahl der erstellten Wohnungen stieg nämlich sogar in dem Zeitraum um neun von 356 auf 365 an.
Insgesamt sind lt. IT.NRW im Jahr 2022 von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 47.354 Wohnungen (einschließlich Umbaumaßnahmen) als fertiggestellt gemeldet worden. Das waren 4,4 Prozent bzw. 2.201 Wohnungen weniger als im Jahr zuvor. Dabei verringerte sich die Zahl der fertiggestellten Einfamilienhäuser um 6,2 Prozent auf 11.037 Wohnungen. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 0,3 Prozent auf 3.274 und bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen lag der Rückgang bei 1,7 Prozent (26.461 fertiggestellte Wohnungen).
Gelsenkirchen ist Schlusslicht bei „Wohnungsbauquote„
Die Zahl der Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten an bereits bestehenden Gebäuden entstanden sind, verringerte sich um 18,5 Prozent auf 4.810. Bezieht man die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (ohne Wohnheime) auf die Einwohnerzahl, so ergibt sich für das Jahr 2022 im Landesdurchschnitt eine „Wohnungsbauquote” von 25,6 fertiggestellten Wohnungen je 10.000 Einwohner.
Die höchsten Fertigstellungsquoten wiesen die Kreise Euskirchen (53,7), Warendorf (49,0) und Heinsberg (48,4) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die Städte Wuppertal (5,9), Gelsenkirchen (6,3) und Hagen (7,1).









