Am frühen Freitagabend, 10. Januar, fasste Pressesprecherin Claudia Schilling das Einsatzgeschehen des Vortages zusammen.
Polizeiauto im Graben
Der erste Alarm des Tages erreichte die Feuerwehr demnach bereits am Morgen, nachdem im Ortsteil Grüne ein Polizeiauto in einen Graben gerutscht war. „Noch bevor unsere Kräfte eintrafen, hatte ein engagierter Anwohner die Situation aber bereits gelöst und das Fahrzeug aus dem Graben gezogen“, erklärte Claudia Schilling.
Bäume auf der Prioreier Straße
Kurz vor Mittag ging der nächste Alarm ein: Auf der Prioreier Straße lagen mehrere Bäume und Äste auf der Fahrbahn, teils durch die hohe Schneelast geknickt, teils stark durchhängend. Die Feuerwehr entfernte diese Hindernisse mit Motorkettensägen und befreite einige Bäume durch das Abschütteln des Schnees von der Last. Dieser Einsatz endete gegen 13.15 Uhr.

Nur wenig später, um 13.50 Uhr, mussten die ehrenamtlichen Kräfte erneut zur Prioreier Straße ausrücken. Dieses Mal blockierte ein großer Baum die gesamte Fahrbahn. Während der Aufräumarbeiten meldete ein wartender Verkehrsteilnehmer, dass auch weiter in Richtung Hagen zahlreiche Bäume die Straße versperrten.
Sperrung unvermeidbar
„Wir mussten feststellen, dass die Situation viel umfangreicher war, als ursprünglich angenommen“, so Claudia Schilling. „Aus Sicherheitsgründen haben wir die Löschgruppe Zurstraße hinzugezogen, um gemeinsam mit der Feuerwehr Hagen von beiden Seiten zu arbeiten. Leider war die Gefahr durch die instabilen Bäume so groß, dass wir die Prioreier Straße vollständig sperren mussten.“
Trotz aller Bemühungen konnte die Straße bis zum Nachmittag nicht wieder freigegeben werden. Der Einsatz endete gegen 16.30 Uhr.

Umgestürzter Streuwagen
Parallel zu den Einsätzen auf der Prioreier Straße wurde die Löschgruppe Delle am Nachmittag zu einem umgekippten Kleinstreugerät der Stadt alarmiert. „Hier kam ein Fahrzeug mit Seilwinde zum Einsatz, um das Gerät aufzurichten und sicher von der Straße zu entfernen“, erklärte Schilling.

Erweiterte Bereitschaft
Um auf weitere Schneeeinsätze vorbereitet zu sein, besetzten die drei Einheiten bis in den späten Nachmittag hinein ihre jeweiligen Gerätehäuser und die Feuer- und Rettungswache. Erst als sich die Wetterlage gegen Abend entspannte, wurde die Bereitschaft aufgelöst.
Besonders hob Claudia Schilling in ihren Bericht die Geduld und Unterstützung der betroffenen Autofahrer hervor: „Die wartenden Verkehrsteilnehmer haben uns mit ihrer Ruhe sehr geholfen. Einige boten uns sogar Brötchen und Gebäck an. Solche Gesten sind nicht selbstverständlich und wir bedanken uns für das nette Angebot, die Kooperation und das Verständnis der Autofahrer an diesem schneereichen Tag.“









