Die Kooperationsveranstaltung zwischen dem Heimat- und Verkehrsverein und der evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Mark bildet seit Jahren den Auftakt für die Adventszeit im Höhendorf. Schon früh ist auch der letzte Platz in der Dorfkirche gefüllt. Aufgeregt wuseln die Kinder umher. Wochenlang hatten sie sich auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Die Kinder des Schulchores hatten gleich vier Lieder vorbereitet. Mit Stern über Bethlehem hatten die Grundschüler einen Weihnachtslied-Klassiker dabei, in den der eine oder andere im Publikum gerne einstimmte. Und sogar auf Englisch konnten die Schüler schon Weihnachtslieder singen. Mit Ding Dong Merrily on high hatten sie ein klassisches Kinderweihnachtslied im Gepäck, dass dem einen oder anderen Gast einen Ohrwurm für die nächsten Woche bescherte.
Die Kinder des Waldkindergartens gingen derweil nicht alleine auf die Bühne. Ehemalige und Geschwisterkinder sangen das Lied „So viele Wunder“ mit. Kein klassisches Weihnachtslied, aber eines, „das textlich perfekt in diese so wunderreiche Zeit passt“, wie Kindergartenleiterin Marina Hoheisel fand.
Siegfried Kruse vom Heimatverein hatte mit einigen Kindern ein kleines Anspiel vorbereitet. Gespannt verfolgten die Gäste im Publikum das Treiben im Altarraum. Ein armer Mann ging zu einem Weihnachtsbaumverkäufer und wollte einen Weihnachtsbaum für seine Familie haben – allerdings geschenkt, da er nicht genug Geld hatte. Einfach so bekam er den natürlich nicht. Der Verkäufer forderte ihn auf, ihm ein warmes Schafsfell zu besorgen und so stiefelte der Mann los und fand ein Schaf. Das wollte das Fell aber auch nur unter Bedingung abgeben, dass es einen warmen Schlafplatz bekommt. Als er ganz zum Schluss gerade dabei ist, ein Brot für die Mäuse zu holen, schenkte der Bäcker ihm das Brot – ohne eine Bedingung. So konnte der Mann alles einlösen und bekam den Baum für seine Familie.
Gemeindepädagogin Nina Wetzstein ging noch einmal auf die Bedeutung des Lichts in der Adventszeit an: „Das Licht wird mehr, wenn wir es teilen.“ Sie ging auch noch einmal auf die vielen kleinen Wunder aus dem Anspiel ein. „Das sind kleine Wunder, die einen großen Unterschied und die Welt ein Stück heller machen. Und ich wüsnche uns in der Adventszeit viele kleine Wunder, die uns von innen wärmen und die dunkle Jahreszeit ein wenig erhellen“, sagte Nina Wetzstein.
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Im Anschluss an das Programm in der Kirche ging es gemeinsam auf den Dorfplatz. Dort wurde noch einmal gesungen und traditionell die erste Kerze am Adventskranz entzündet. Bei Glühwein, Punsch und Würstchen ließen die Wiblingwerder den Abend gemeinsam ausklingen.









