Während die Zahl der Hospitäler im Kreis Siegen-Wittgenstein seit dem Jahr 2012 unverändert bei sechs geblieben ist, haben alle anderen Kreise in Südwestfalen bis zum Jahr 2022 Einrichtungen verloren – der Ennepe-Ruhr-Kreis drei, der Hochsauerlandkreis drei, der Märkische Kreis zwei, der Kreis Olpe eins, ebenso der Kreis Soest sowie der Kreis Unna zwei.
723 Ärzte im MK
In den verbliebenen Krankenhäusern ist die Zahl der hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzte in dieser Zeit gestiegen. Im Ennepe-Ruhr-Kreis sind es aktuell insgesamt 685, im Hochsauerlandkreis 658, im Märkischen Kreis 723, für den Kreis Olpe liegen auch hier keine Daten vor, im Kreis Siegen-Wittgenstein 820, im Kreis Soest 632 sowie im Kreis Unna 940. Im Märkischen Kreis sowie im Kreis Unna ist die Anzahl der hauptamtlichen Mediziner in den Einrichtungen im Jahr 2022 allerdings gegenüber dem Jahr davor gering rückläufig.
25.108 Pflegekräfte
Zugenommen hat auch die Zahl des Pflegepersonals in den Krankenhäusern. Waren in den Einrichtungen im Jahr 2012 (ohne Kreis Olpe) noch 20.140 Männer und Frauen auf den Krankenhaus-Stationen beschäftigt, stieg deren Anzahl innerhalb von zehn Jahren um 4.968 auf aktuell 25.108. Dabei fällt auf, dass im Kreis Unna bei nur sieben Krankenhäusern mit 5.605 die meisten Beschäftigten ausgewiesen werden.
Wie IT.NRW mitteilt, ist der Anteil des teilzeitbeschäftigten nichtärztlichen Personals in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern im Jahr 2022 auf 50,1 Prozent gestiegen. 122.941 der 245.565 Tätigen im nichtärztlichen Dienst waren Ende 2022 Teilzeitbeschäftigte. Dieser Anteil lag zehn Jahre zuvor noch bei 46,0 Prozent. Von den landesweit 47.023 hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzten waren 13.327 (28,3 Prozent) teilzeitbeschäftigt; 2012 waren es nur 19,0 Prozent gewesen.
27,6 Prozent mehr Mediziner
Mit 292.588 waren Ende 2022 in den 333 nordrheinwestfälischen Krankenhäusern 18,3 Prozent mehr Personen tätig als im Jahr 2012; 136.268 (46,6 Prozent) von ihnen waren teilzeitbeschäftigt. Die Zahl der hauptamtlichen Ärztinnen und Ärzte ist seit 2012 um 27,6 Prozent auf 47.023 gestiegen; die des nichtärztlichen Personals um 16,7 Prozent auf 245.565.









