Das Motto des Weltwassertages lautet diesmal „Accelerating Change – den Wandel beschleunigen“. Die Stadtwerke Lüdenscheid nehmen den Tag zum Anlass, um über Wert und Qualität des Trinkwassers vor Ort zu informieren. Sie versorgen Lüdenscheid, Schalksmühle und Herscheid. Außerdem sind sie im Rahmen des „Wasserbeschaffungsverbandes Lüdenscheid“ auch verantwortlich für die Versorgung weiterer Teile des Märkischen Kreises.
Mit dem Jahresthema weisen die Vereinten Nationen auf die Wichtigkeit nationaler und internationaler Zusammenarbeit hin. Diese soll die Einhaltung des Ziels gewährleisten, weltweit bis 2030 sauberes Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen zu sichern. Der Zugang zu Wasser soll kein Privileg sein.
Hochwertiges Trinkwasser in Lüdenscheid
Hier in der Region sei der Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser schon lange gesichert und mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, heißt es in der Pressemitteilung. Die Stadtwerke Lüdenscheid als verantwortlicher Wasserversorger leisten nach eigenen Angaben die zuverlässige und qualitativ hochwertige Versorgung mit Trinkwasser „rund um die Uhr“ für alle Bürger in Lüdenscheid und Teilen des Märkischen Kreises.
Umweltgefährdende Stoffe nicht ins Rohwasser gelangen lassen
Im Interesse aller Trinkwasserkunden und im Sinne des in Deutschland geltenden „Multibarrierenprinzips“ gelte generell der Grundsatz, aus möglichst unbelasteter Herkunft Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung heranzuziehen.
Das diene auch dem Gewässerschutz. Denn: Was nicht in die Umwelt gelangt, müsse auch nicht aufwändig wieder entfernt werden. Darum sei es sehr wichtig, dass jeder Einzelne umweltgefährdende Stoffe möglichst sparsam verwendet und dafür sorge, dass diese erst gar nicht in die Umwelt gelangen können. Ein Beispiel hierfür sei die fachgerechte Entsorgung von Medikamentenresten.
Das von den Stadtwerken Lüdenscheid gelieferte Trinkwasser stammt aus den Wasserwerken Treckinghausen und Jubach (Wasserbeschaffungsverband Lüdenscheid). Von dort liefern die Stadtwerke Lüdenscheid pro Jahr rund sechs Millionen Kubikmeter Trinkwasser an die Verbraucher in ihrem Versorgungsgebiet. Das unternehmenseigene Labor sorge dabei für eine ebenso lückenlose wie strenge Qualitätsüberwachung. Umfangreiche Aufbereitungsmethoden entfernen unerwünschte Inhaltsstoffe aus dem Trinkwasser. Darüber hinaus überwache das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises die Analysen und die Einhaltung der Trinkwasserverordnung.
Da es in der heimischen Region keine nennenswerten Grundwasservorkommen gibt, stamme der Rohstoff für die Wasserversorgung aus Talsperren, die auch in Trockenzeiten unverzichtbare Rohwasserlieferanten seien. Das Wasserwerk Treckinghausen bezieht das Rohwasser aus der Versetalsperre des Ruhrverbandes. Das Wasserwerk Jubach nutzt das Rohwasser aus der Jubachtalsperre, die dem Wasserbeschaffungsverband Lüdenscheid gehört. Die Jubachtalsperre wird aus dem Jubach, einem Nebenfluss der Volme, gespeist.
Bereits seit dem Jahr 1992 wird immer am 22. März der „Tag des Wassers“ begangen. Hintergrund ist eine Resolution der Vereinten Nationen mit dem Ziel, alljährlich an die Bedeutung von Wasser als wichtigste Ressource allen Lebens zu erinnern. Viele weitere Informationen rund um unser Trinkwasser mit Tipps und Videos gibt’s im Online-Magazin der Stadtwerke Lüdenscheid sowie im Internet.









