Rund um den Unesco-Welttag des Buches am 23. April veranstalten Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Lesebegeisterte deutschlandweit ein großes Lesefest. Auch die Viertklässler der Grundschule Am Kohlberg in Meinerzhagen nahmen daran teil und konnten bei einer Schnitzeljagd in der Buchhandlung Schmitz ihr Wissen rund um den Comicroman „der fliegende Klassenscooter" unter Beweis stellen. Zu gewinnen gab es Buchpakete und Gutscheine.

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Tradition seit mehr als 30 Jahren

„Wir machen bei der Aktion mit, weil die Schnitzeljagd ein Riesenspaß ist und wir uns über jedes neue Kind freuen, das sich für Geschichten und das Lesen interessiert", sagt Kerstin Bestgen, langjährige Mitarbeiterin der Buchhandlung Schmitz. Seit Beginn der bundesweiten Aktion im Jahr 1995 nimmt diese daran teil.

Bei der diesjährigen Rallye müssen die Kinder an fünf Stationen beispielsweise Fehler finden oder ein Labyrinth lösen, um am Ende ein Lösungswort herauszubekommen, erklärt Bestgen im Gespräch mit LokalDirekt am Donnerstagmorgen, 23. April.

16 Meinerzhagener Schulklassen nehmen an der Aktion teil

Bis Ende Mai werden 16 Schulklassen aus Meinerzhagen an der Schnitzeljagd in der Buchhandlung teilnehmen. „Die Aktion stößt immer wieder auf große Begeisterung, weil die Kinder durch die Bücher in andere Welten eintauchen können", so die Mitarbeiterin. Auch in der Schule ist eine Unterrichtsreihe zur Geschichte geplant, kündigt Klassenlehrer Sebastian Wagener an.

„Der fliegende Klassenscooter"

Jedes Jahr wird zum Welttag des Buches eine neue Geschichte veröffentlicht. In diesem Jahr erwartet die Kinder der Comicroman „der fliegende Klassenscooter" des Autorenduos Andreas Hüging und Angelika Niestrath sowie des Illustrators Tomi Grubing.

Die langjährige Mitarbeiterin der Buchhandlung, Kerstin Bestgen, organisiert die Schnitzeljagd für die Viert- und Fünftklässler aus Meinerzhagen. In diesem Jahr steht das Buch „Der fliegende Klassenscooter“ im Mittelpunkt der Rallye.
Foto: Jung

Die Geschichte handelt von den besten Freunden Lisa, Orhan und Dennis. Eines verbindet sie: Ihre Abneigung gegen alle naturwissenschaftlichen Fächer – sie halten sich selbst für echte „NaWi-Nieten“.

Als sie jedoch eine ungewöhnliche Hausaufgabe bekommen, bei der sie etwas Nützliches für die Zukunft erfinden sollen, reisen sie versehentlich in ein Zukunftsmuseum im Jahr 2176. Dort begegnen sie einer ihrer eigenen Erfindungen. Dabei erkennen sie, dass sie eigentlich gar keine „NaWi-Nieten" sind.

Mehr Informationen über den Welttag des Buches gibt's hier.