Die Künstlerin
Luiza Borac gilt als gefeierter „Traum von einer Pianistin“ (Rondo) und als Interpretin „mit subtiler, aber absoluter Meisterschaft“ (BBC Music Magazine). Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung bereits im Alter von vier Jahren. Ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover schloss sie jeweils mit der höchsten Auszeichnung ab. In Hannover unterrichtete sie an der Hochschule auch einige Jahre.

Darüber hinaus ist Luiza Borac Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben. So gewann sie etwa den BBC Music Award für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Über das Klavierwerk George Enescus promovierte Luiza Borac 2014 und schloss mit summa cum laude ab.
Borac arbeitet zudem eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören das Menorah Projekt für die jüdischen Opfer im norddeutschen Schaumburg-Lippe sowie eine rumänische Einrichtung, die in der Heimat der Künstlerin Waisen- und Straßenkinder unterstützt.
Das Programm:
Auf Frédéric Chopins „Vier Mazurken“ (op. 24) folgen „Sechs Polnische Lieder“ (S. 480) von Franz Liszt. Die Lieder tragen die Titel „Mädchens Wunsch“, „Frühling“, „Das Ringlein“, „Bacchanal“, „Meine Freuden“ und „Die Heimkehr“. Danach spielt Luiza Borac „La Valse“ von Maurice Ravel. Der zweite Teil des Abends steht ganz im Zeichen des norwegischen Pianisten und Komponisten Edvard Grieg: Borac interpretiert fünf seiner „Lyrischen Stücke“. Die Titel: „Volksweise“, „Hochzeitstag auf Troldhaugen“, „Zu deinen Füßen“, „Heimweh“ und „Norwegischer Tanz“.
Robert Schumann nannte die Mazurken seines polnischen Musikerkollegen Frédéric Chopin „unter Blumen eingesenkte Kanonen“. Die Schönheit Chopins Musik beeindruckte auch den österreichisch-ungarischen Virtuosen Franz Liszt, der äußerst feinfühlig einige von Chopins Liedern – etwa den „Frühling“ – für Klavier umkomponierte.
Maurice Ravels Klavierwerk vereint tonmalerische impressionistische Klänge mit der manchmal rasanten rhythmischen Kraft des Tanzes, die auch in „La Valse“ zu Tage tritt. Mit diesem Stück setzte der französische Komponist Ravel dem Wiener Walzer ein musikalisches Denkmal. Der norwegische Pianist und Komponist Edvard Grieg – seine bekanntesten Werke sind die „Peer-Gynt-Suiten“, die Vertonung des gleichnamigen dramatischen Gedichts von Henrik Ibsen – war von der Volksmusik seiner Heimat stark beeinflusst. Er komponierte zahlreiche norwegische Tänze und Bauernmärsche für Klavier.
Termin:
„Weltklassik am Klavier“, Luiza Borac
Sonntag, 22. Januar, 17 Uhr
Saal im Kulturbahnhof, Bahnhofstr.19, 58553 Halver
Eintrittspreis: 30 Euro, Studenten: 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren Eintritt frei
Reservierungen: per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0151 125 855 27.











