„Die meisten Leute kommen bei gutem Wetter“, erklärt Jens Gronemeyer, Geschäftsführer des Heimatvereins. Bis Ende September können Besucher Halvers Wahrzeichen noch emporsteigen und die Aussicht aus 23,5 Metern Höhe genießen. Der Turm ist samstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Mit ein bisschen Glück gibt’s eine Verlängerung: „Bei gutem Wetter wird der Betrieb hier auch noch im Oktober laufen. Das müssen wir dann aber spontan schauen“, fügt er hinzu. Es mache keinen Sinn, einen der 30 Ehrenamtler an den Turm zu setzen, wenn letztendlich bei schlechtem Wetter keiner komme, so Gronemeyer.
Im Winter bleibt der Turm grundsätzlich geschlossen. Ein Grund sei, dass der Turm nicht beheizt ist. Zum anderen gebe es Probleme mit der Luke, die geöffnet werden muss, um oben auf die Plattform zu kommen. Infolge hoher Schneelast und kalten Temperaturen könne es des Öfteren passieren, dass die Luke zufriert und nicht mehr aufgeht. Aber: Ausnahmen sind auch im Winter möglich. Wer das Sauerland mit einer schneeweißen Decke sehen möchte, kann sich online einen Termin sichern.
Aussichtsturm steht unter Denkmalschutz
Der in 1893 errichtete Aussichtsturm wurde vor knapp 35 Jahren saniert. Erst möglich gemacht haben das die Halveraner, die damals 285.000 DM sammelten. Insgesamt kostete die Maßnahme 800.000 DM. Dass bei der Sanierung des Turmes gravierende Fehler gemacht wurden, stellte sich erst Jahre später heraus, sodass der Turm schließlich wegen weiterer Bauschäden für viele Jahre erneut gesperrt werden musste.
Die Kosten konnten neben Fördergeldern und finanzieller Beteiligung der Stadt auch durch die Spenden der Halveraner gedeckt werden.
Auch abends ist der Turm an der Karlshöhe ein Hingucker: Lichter setzen das Wahrzeichen in Szene – sie gehen bei Sonnenuntergang automatisch an und um 23.59 Uhr wieder aus.
Fotogalerie:































