Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es werden Pläne geschrieben, Zeiten und Aussteller koordiniert und es wird am finalen Programm gefeilt. Hans Wehr und Jan Schneider sind wie immer die Herren des Weihnachtsmarkts. Sie haben gerade alle Hände voll zu tun. „Im Großen und Ganzen bleibt alles beim Alten“, sagt Hans Wehr. Und doch galt es in diesem Jahr auch wieder, das eine oder andere Problem zu lösen.
So musste beispielsweise eine Lösung für den ökumenischen Gottesdienst gefunden werden. „Die evangelische und die katholische Gemeinde können in diesem Jahr nicht“, berichtet Hans Wehr. Die evangelische Kirchengemeinde Trinitiatis Mark führt an dem Wochenende die neue Pfarrerin Mara Schwäbe in ihr Amt ein. Dafür gibt es am Sonntag, 3. Dezember, einen großen Festgottesdienst mit der Superintendentin in Altena. Die Katholiken feiern ebenfalls einen besonderen Gottesdienst, denn ihnen wird die Friedhofskapelle als offizieller Ort für die zukünftigen Gottesdienste vorgestellt. „Daher wird es auf dem Weihnachtsmarkt in diesem Jahr eine Andacht geben, die von der Lennekirche gestaltet wird“, erklärt Hans Wehr.
Jan Schneider bastelt derweil an dem Plan für die Aussteller in der Schule. Die müssen in diesem Jahr sogar ein wenig zusammenrücken, damit auch wirklich alle einen Platz finden. Jeder bekommt einen genau vorgegebenen Platz. „Leider mussten wir sogar einigen absagen. Wir konnten alle annehmen, die sich innerhalb der Frist gemeldet haben, aber dann waren wir auch wirklich ausgebucht – das hatten wir so noch nie“, freut sich Wehr. Offenbar habe sich herumgesprochen, dass es ein schöner und lukrativer Markt für Aussteller ist. Mit dabei sind auch wieder die JVA Schwerte und einige heimische Künstler, die ihre Werke ausstellen. „Es lohnt sich also wirklich, in der Schule auch mal in die anderen Räume zu gucken“, appellierte der Organisator an die Besucher.
Draußen sorgen die heimischen Vereine wieder für die Verpflegung der Weihnachtsmarktbesucher. „Man merkt, dass es immer weniger Ehrenamtler werden. Und dass die, die etwas machen auch meist direkt in mehreren Vereinen aktiv sind“, sagt Hans Wehr. Aber die Vereine seien trotzdem dabei und hätte Wege und Möglichkeiten gesucht, wie sie mit der Situation umgehen. Sie haben beispielsweise Kooperationen gebildet. So teilen sich der Föderverein des Hallenbads und der Waldkindergarten Wiblingwerde den Pommes-Stand und auch der katholische Kindergarten St. Elisabeth und die kfd machen gemeinsame Sache beim Waffelverkauf. Die Ditib-Gemeinde kommt in diesem Jahr sogar mit einem größeren Zelt. „Der Weihnachtsmarkt ist ein ganz großes Gemeinschaftsprojekt. Alle packen mit an. Vereine, Feuerwehr, Nachrodt-Wiblingwerder. Das ist toll“, freut sich Hans Wehr.
Natürlich wird es auch wieder ein Rahmenprogramm werden. Der Chor der Grundschule kommt beispielsweise am Sonntag mit 40 Kindern, das Blasorchester Altena ist dabei und die ChrisDana-Twins sorgen mit ihrer Musik für Weihnachtsstimmung. Die Samba-AG der Lenneschule wird mit ihren Trommeln für Partystimmung sorgen und für die kleinen Gäste gibt es ein Kasperltheater. Nicht fehlen darf natürlich der Nikolaus, der an beiden Tagen süße Überraschungen für die Kinder in seinem Sack dabei hat.
Das Programm im Überblick:
Samstag, 2. Dezember:
- 15 Uhr: Öffnung des Ausstellungsbereichs
- 15.30 Uhr: Kasperltheater
- 16 Uhr: Der Nikolaus kommt
- 16.45 Uhr: Auftritt der Samba-AG
- 17 Uhr: Grußwort Bürgermeisterin Birgit Tupat
- 17.05 Uhr: Konzert Blasorchester Altena
- 18.30 bis 19.30 Uhr: Konzert ChrisDana-Twins
Sonntag, 3. Dezember:
- 11.30 Uhr: Adventsandacht
- 11.45 Uhr: Auftritt Schulchor der Grundschule
- 12 Uhr: Öffnung der Verkaufsstände
- 15 Uhr: Der Nikolaus kommt und das Blasorchester spielt
- 15.30 Uhr: Kasperltheater
- 16 Uhr: Konzert ChrisDana-Twins









