Der Warntag am gestrigen Donnerstag sollte zum einen die Bürger wieder mehr für die lebensrettende Funktion der Sirenen sensibilisieren. Zum anderen ging es darum, die Alarmtechnik und Abläufe im Kreis zu testen. Auch sollte geprüft werden, ob und wie gut die Warn-Apps „Nina“ und „Katwarn“, die Push-Nachrichten der Ennepe-Ruhr-Kreis-App und der Versand von Warnmeldungen via Cell Broadcast funktionieren.
Aus der Kreisleitstelle in Schwelm heißt es, bis auf eine neu installierte Sirene in Wetter (Ruhr) hätten – laut erster Rückmeldungen der Gemeinden – alle der kreisweit mehr als 100 Sirenen funktioniert. Auch der Versand der Warnmeldungen an die Bürger via Apps und Cell Broadcast sei reibungslos verlaufen.
Die per Cell Broadcast verschickten Warnhinweise waren am Donnerstag übrigens ein Novum und sollen eine wichtige Ergänzung zu den Sirenen und Warn-Apps sein. Denn bei dieser Methode landen die Warnmeldungen auch ohne vorinstallierte App auf den Handys der Bürger.
Beim so genannten „Cell Broadcast Warning System“ gehen Push-Nachrichten an sämtliche Funkzellen aller Mobilfunknetze. Das bedeutet, jeder, der sich im Bereich des Funkgebiets aufhält, erhält auch die Warnmeldung auf sein Mobiltelefon – sofern bei diesem die neueste Softwareversion installiert und der Nachrichtenempfang aktiviert ist.
Informationen zum „Cell Broadcast Warning System“ finden Interessierte auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Der nächste landesweite Warntag findet am Donnerstag, 14. September, statt.










