„Wir gehen davon aus, dass die Busse im Depot bleiben, viele Kitas geschlossen sein werden, die Mülltonnen nicht geleert werden und städtische Dienstleistungen nur eingeschränkt zur Verfügung stehen“, beschreibt Bettina Schwerdt, stellvertretende Geschäftsführerin des Ver.di-Bezirks Südwestfalen, die Auswirkungen der morgigen Warnstreiks.
Entfall und Notfahrpläne online abrufbar
Was den ÖPNV in Breckerfeld betrifft, entfallen am Dienstag viele Fahrten ersatzlos oder es kommt ein Notfahrplan zum Tragen.
So werden morgen die VER-Linien 529 und 550 nicht fahren, die 571 und 573 nur eingeschränkt. Weitere Informationen finden sich online im Notfahrplan der VER.
Auch bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) wird es zu umfangreichen Einschränkungen kommen. Welche Fahrten stattfinden beziehungsweise von Subunternehmern übernommen werden, hat die MVG online aufgelistet.
Die Hagener Straßenbahn versucht, am Streiktag einen Fahrplan auf Basis der Nachtexpresse aufrecht zu erhalten und weist vorab darauf hin, dass der NE 3 ab der Haltestelle „Westerbauer Schleife“ voraussichtlich lediglich einmal pro Stunde bis Gevelsberg fährt, in die Gegenrichtung ebenfalls nur einmal pro Stunde bis Breckerfeld, während die übrigen Fahrten an der Haltestelle „Selbecke“ enden.
Auch Schienenverkehr betroffen
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) weist ebenfalls darauf hin, dass Fahrgäste sich auf den Internetseiten der unterschiedlichen Bahnbetriebe wie zum Beispiel Regiobahn oder Deutsche Bahn informieren können, inwiefern einzelne Linien von den Warnstreiks betroffen sind.










