Update, 9. August, 10 Uhr:
Am Dienstagmorgen meldete der Märkische Kreis, das Feuer sei unter Kontrolle. Aktuell seien knapp 90 Einsatzkräfte für Nachlöscharbeiten vor Ort. Unterstützt werden sie von einer Drohneneinheit des Märkischen Kreises und der Forstbehörde, da Bäume drohen umzustürzen. Es sei ein gefährlicher Einsatz, der sich noch über mehrere Stunden hinziehen werde.
Insgesamt, so die Bilanz des Kreises, brannten knapp 30.000 Quadratmeter Waldboden und Wald. In der Spitze waren bis zu 350 Einsatzkräfte vor Ort, darunter Feuerwehren, Hilfsorganisationen sowie die Polizei.
Der Märkische Kreis spricht in diesem Zusammenhang eine Warnung aus: Die Waldbrandgefahr sei nach wie vor sehr hoch. Die Böden seien bis zu einer Tiefe von 25 Zentimetern „knochentrocken“. Daher gilt: Nicht grillen, kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe, nicht rauchen und keine Zigarettenreste wegwerfen. Nicht mit Fahrzeugen über entzündlichem Untergrund parken.
Waldbrände vermeiden: Wie das möglich ist und warum das Thema so aktuell ist, erklärt der Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises, Michael Kling, im Video:
Update 21 Uhr:
Die Löscharbeiten zeigen erste Erfolge, ein Großteil des Feuers konnte unter Kontrolle gebracht werden, Glutnester werden weiterhin von der Feuerwehr eingedämmt und gelöscht. Es sind mehr als 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem gesamten Märkischen Kreis im Einsatz. Betroffen ist eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch Tage in Anspruch nehmen.






Erstmeldung:
Plettenberg. Der Wald bei Bommecke brennt, mehrere tausend Quadratmeter stehen laut Aussage der Feuerwehr in Flammen. Schon den ganzen Tag sind die Wehrleute aus Plettenberg, Werdohl und Neuenrade mit Löscharbeiten in dem Waldgebiet beschäftigt, mittlerweile bekamen sie kreisweite Unterstützung aus Nachrodt-Wiblingwerde, Iserlohn, Meinerzhagen, Herscheid und auch Halver.












