Die Übung fand am Samstag, 6. Mai statt. Daran teil nahmen die Löschgruppen Schalksmühle und Dahlerbrück, fünf Jugendliche der Schalksmühler Jugendfeuerwehr, die Feuerwehr Halver mit einer Drohne sowie einem Tanklöschfahrzeug und die Feuerwehr Kierspe mit einem Tanklöschfahrzeug und der Fachberater Feuerwehr des Landesbetriebs Wald und Holz, Samuel Schröder. Auch der stellvertrende Leiter der Feuerwehr Schalksmühle, Olaf Bühren, machte sich ein Bild von der Übung.
Angenommen wurde ein 1000 Quadratmeter großes Bodenfeuer mit zirka 60 Zentimeter hohen Flammen auf einer abgeholzten Fläche zwischen der Ortslage Herberge und der Straße Herbecke.
Der besondere Fokus lag bei dieser Übung auf der Koordination der einzelnen Kräfte, was unter anderem mit der Bildung einzelner Einsatzabschnitte gewährleistet wurde. Auch ist der Transport von Wasser an die Brandstelle immer eine besondere Schwierigkeit bei solchen Einsätzen. Das Löschwasser wurde durch eine über einen Kilometer lange Schlauchleitung zur Brandstelle transportiert, die auf Höhe des Reiterhofs mittels Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr mit Wasser versorgt wurde. Pendelverkehr bedeutet, dass die Tanklöschfahrzeuge ihr Wasser an einer festgelegten Stelle in einen großen Wasserbehälter (anderes Tanklöschfahrzeug oder Faltbehälter) abgeben und dann zu einem Hydranten fahren, um den Wassertank des Fahrzeugs wieder voll zu machen, damit dieser an der Einsatzstelle erneut geleert werden kann. So setzt sich das Pendeln fort.
Die Übung war nach rund drei Stunden beendet.
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