40 Bilder, Fotos und Collagen, erstellt in verschiedenen Techniken sind auf den Fluren zu sehen. Im Mittelpunkt: Bäume und ihr Umfeld. Mal als karge Gerippe in Dünenlandschaft, mal kräftig grün, wie Sauerländer „ihren“ Wald vielfach noch in Erinnerung haben. Die Palette reicht von Realismus bis zur Abstraktion in Farben und Formen. „Richtige Farbakzente in diesem schlichten Gemäuer“, befand eine Besucherin.
Kunst trifft Klimawandel
Beteiligt haben sich neben Vereinsmitgliedern auch befreundete Künstler aus Altena, Kürten und Hagen. Damit knüpft der Kunstverein an die Aktion „Überlebenskünstler“ an. Auf einem vom Borkenkäfern zerstörten Waldstück bei Vormbaum soll ein „Kunst-Wald“ in doppeltem Sinne entstehen.
Die ersten Bäume wurden bereits im Frühjahr gepflanzt. Weitere sollen im Herbst folgen, so die VAKT-Vorsitzende Karin Schloten-Walther. Gepflanzt worden sind Bäume, „die den Klimawandel aushalten können“, also ein künstlich angelegter Wald. Zwischen den Baum-Clustern werden Kunstobjekte aufgestellt. Damit wird am Rundwanderweg um Halver eine neue Attraktion entstehen.

Im Rathaus-Foyer informiert VAKT im Zuge der Ausstellung auch über das Projekt. Karin Schloten-Walther betonte nochmals, dass es „ein Mitmach-Projekt ist“, an dem sich jeder als Waldpate beteiligen könne. Etliche haben neben einer Spende schon kreativ gestaltete Pfosten für den Zaun beigesteuert.
Aldona Weis, im Rathaus für Kultur zuständig, musste Bürgermeister Michael Brosch, der die Ausstellung eröffnen wollte, kurzfristig entschuldigen. Bei kalten Getränken und Knabberzeug konnten Besucher mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Die Bilder sind auch in den nächsten Wochen noch zu sehen.









