NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Die Grünen) will sich auf einer Westfalentour am 25. Juli vor Ort einen Überblick über den aktuellen Stand beider Projekte verschaffen. Anfang Juli hatte sein Ministerium mit einer Mitteilung in Lüdenscheid heftige Kritik ausgelöst. In der Verlautbarung aus Düsseldorf hieß es: „Nach den Erfahrungen mit der Sanierung der südlichen Röhre wird mit einer kompletten Freigabe nicht vor Ende 2026 ausgegangen“. Jetzt ruhen die Hoffnungen darauf, dass der Minister-Besuch die Sanierung des Tunnels beschleunigen könnte.
Die Erneuerung der Eisenbahnbrücke, die von der Flut im Sommer 2021 stark beschädigt worden ist, soll schneller vonstattengehen. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember sollen wieder Züge über das Bauwerk rollen. Inzwischen wurde mit der Baustelleneinrichtung begonnen. Es sind aber noch eine Reihe von Vorarbeiten zu erledigen.

So muss die Bestandsbebauung gesichert werden. Eine weitere Aufgabe wird bei den Vorbereitungen die Sicherung der Bestandsbebauung sein. Dazu wird die Bahn Big Bags an der Brücke stationieren und Spundwände aufbauen. Außerdem muss die Volme geringfügig umgeleitet werden. Erst danach kann die alte Brücke abgerissen werden. Mit dem Neubau soll laut Bahn im September begonnen werden.









