Noch klafft an der Frankfurter Straße, wo einst die Volksbank stand, eine große Lücke, doch schon bald soll die Innenstadt Halvers durch das neue Volksbankgebäude ein modernes Gesicht bekommen.
Dank guter Vorbereitung und Baustellenkoordination konnten die Rückbauarbeiten etwas schneller abgeschlossen werden als geplant. Das freut die Verantwortlichen der Volksbank insbesondere deshalb, weil die Abrissphase naturgemäß mit besonderen Belastungen für die Anwohner verbunden war.
„Wir haben großen Wert darauf gelegt, die Situation vor Ort bestmöglich zu gestalten – Gutachten und Begehungen, z.B. mit der Berufsgenossenschaft waren mängelfrei und bescheinigen uns eine einwandfreie Baustellenführung“, berichtet der von der Volksbank beauftragte Architekt Stefan Czarkowski.
Schon die Rückbauarbeiten haben Schaulustige angelockt. Nun ist der Bauschutt komplett weggefahren und die beauftragte Firma Höngen hat auch schon die für die Tiefgarage notwendigen Ausschachtungsarbeiten vorgenommen.
„Hier kommt eine ganze Menge Material zusammen. Müssen doch insgesamt nicht weniger als 5.000 m³ ausgeschachtet werden. Am Ende erreicht die Baugrube im hinteren Bereich eine Tiefe von ca. 5,5 m. Entlang der Frankfurter Straße sind es immerhin noch 4,4 m“, so Czarkowski. Verständlich also, dass hier so manches Großgerät zum Einsatz kommt. Für deren An- und Abfahrt ist es daher auch zwischendurch nötig, die noch einspurig befahrbare Straße kurzzeitig zu sperren – wie es etwa auch bei der Anfang Juli erfolgten Aufstellung des Baukrans veranlasst wurde.
Oft ist dies jedoch auch vermeidbar: So wird z.B. eine 80 Tonnen schwere Verbaumaschine zeitnah noch mal auf der Baustelle eingesetzt, um den letzten Teil der Baugrube abschließend zu befestigen. Diese kann jedoch innerhalb des vor der Baugrube bereits abgesperrten Bereichs entladen werden. Dies erfolgt am Freitag, 22. Juli 2022. Damit werden noch letzte Verbauträger gesetzt, damit ab Ende des Monats die Feinabsteckung für die Bodenplatte sowie das aufgehende Mauerwerk erfolgt. „Wir hoffen, dass das Wetter auch weiterhin auf unserer Seite ist“, so Anette Lurz, Abteilungsleiterin Bau- und Immobilienmanagement bei der Volksbank in Südwestfalen.
Geplant ist die Fertigstellung der Geschäftsstelle nebst 20 Wohneinheiten und Tiefgarage nach 16-monatiger Bauzeit im November 2023. Bis dahin ist eine Übergangsfiliale im ehemaligen Commerzbank-Gebäude an der Frankfurter Straße 20 eingerichtet.









