„Man sieht heute an dem Wetter, warum wir Häuser bauen“ – mit diesen Worten eröffnete Roland Krebs, Vorstandsmitglied der Volksbank Südwestfalen, die Feier zur Grundsteinlegung. Tatsächlich zeigte sich das Sauerländer Wetter nicht unbedingt von seiner freundlichsten Seite.
Der Sache an sich tat das jedoch keinen Abbruch, als Bürgermeister Michael Brosch, Roland Krebs, Karl-Michael Dommes, ebenfalls Vorstandsmitglieder der Volksbank, und Architekt Stefan Czarkowski feierlich den Grundstein für den Neubau an der Frankfurter Straße legten.

„Halver ist seit 1902 eine starke Wurzel für die Volksbank Südwestfalen“, führte Roland Krebs in seiner Rede weiter aus – und zeigte sich erfreut über die an der Frankfurter Straße neu entstehende Filliale: „Corona und die damit verbundenen Lockdowns haben gezeigt, wie wichtig auch heutzutage eine persönliche Beratung in finanziellen Angelegenheiten ist“, betonte er.
Entstehen wird an der Frankfurter Straße jedoch nicht nur eine neue, moderne Filiale der Volksbank, sondern auch zwanzig barrierefreie Mietwohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 60 und 110 Quadratmetern sowie eine Tiefgarage. Michael Brosch hob in seiner Rede hervor, wie wichtig ihm das Thema Barrierefreiheit sei: „Das Thema ist noch viel zu wenig in den Köpfen verankert.“ Zudem lobte er die „vorbildliche Herangehensweise an das Thema“ sowie „die konstruktive und positive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.“ Er sehe in dem Neubau eine Aufwertung der Halveraner Innenstadt: „Das Quartier wird dem Stadtbild das Krönchen aufsetzen.“

Auch Stefan Czarkowski, verantwortlicher Architekt, war bei der Grundsteinlegung zugegen: „Als Halveraner freue ich mich besonders, an der Gestaltung des Stadtbildes beteiligt sein zu dürfen“, betonte er in seiner Rede.
Vor der Legung des Grundsteins wurde noch eine Zeitkapsel versenkt: In dieser befinden sich eine Kopie des Bauplans, der letzte Jahresbericht der Volksbank, aktuelle Tageszeitungen aus der Region und einige Euro-Münzen. Gedacht ist diese als eine Art Zeitzeuge: Sollte das Gebäude irgendwann noch einmal abgerissen werden, kommt die Kapsel zutage. „Besonders interessieren würde es mich, ob es in hundert Jahren noch Bargeld gibt“, scherzte Roland Krebs in Bezug auf die Euro-Münzen.

Die Fertigstellung des Neubaus soll voraussichtlich bis November 2023 erfolgen.










