Dass die Kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs sind, wurde der Weltöffentlichkeit einmal mehr vor Augen geführt, als der Vulkan Cumbre Vieja ausbrach und monatelang für spektakuläre Bilder sorgte. Viele Menschen verloren ihr Zuhause, Schäden von einer Milliarde Euro in Landwirtschaft und Tourismus: Das ist die Bilanz der Naturgewalt, die La Palma geformt hat und immer noch formt.
Dafür ist die Landschaft besonders abwechslungsreich: Bis 2.400 Meter hohe Berge und Vulkane, Wälder, Wüsten, Steilküsten und Strände; das Klima reicht von alpin bis tropisch – „die Insel ist ein echtes Natur- und Wanderparadies“, heißt es in der Mitteilung.
Auch die Geschichte hat unvergleichliche Spuren hinterlassen: Im 16. Jahrhundert wurde La Palma durch den Warenverkehr mit Amerika zum drittgrößten Handelsplatz des spanischen Weltreichs. Herrenhäuser und Kirchen mit Mudejar-Elementen zeugen von dieser Epoche. Heute ist das Leben auf La Palma entspannter als auf den großen Kanarischen Inseln, nachhaltiger Tourismus die Alternative. Unter den Zugewanderten dominieren die Deutschen.
TERMIN
Lichtbildervortrag „La Palma – die grüne Insel im Bann des neuen Vulkans“
Dienstag, 18. April
Kulturbahnhof
19.30 Uhr
Eintritt: 7 Euro









