Busse und Bahnen könnten am Freitag, 3. März, erneut in den Depots bleiben. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Südwestfalen in kommunalen Betrieben des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu Streikaktionen auf. Betroffen ist im Märkischen Kreis die MVG, in angrenzenden Regionen die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH, Sander Reisen GmbH und die Hagener Straßenbahn AG.
Als nicht ausreichend bezeichnet die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin, Bettina Schwerdt, das Angebot der Arbeitgeber. „Die Beschäftigten werden sich das nicht gefallen lassen und jetzt verstärkt für ihre Forderungen kämpfen“, kündigte die Verdi- Vertreterin an.
Örtlich werden die Streiks durch die Fridays-For-Future-Bewegung (FFF) unterstützt. Die Aktivisten wollen deutschlandweit für eine Verkehrswende demonstrieren und sich damit am globalen Klimastreik mit einem Aktionstag, der ebenfalls am 3. März stattfindet, beteiligen.
Auch die MVG wird am Freitag bestreikt. Aufgrund des Warnstreiks im Öffentlichen Dienst werde es voraussichtlich zu umfangreichen Fahrtausfällen kommen, teilt Pressesprecher Jochen Sulies mit. Aktuell sei nicht absehbar, welche Fahrten der MVG-Dienste ausfallen werden. Bedingt durch den Warnstreik könne auch die telefonische Erreichbarkeit der MVG und die Öffnung der Kunden-Center in Iserlohn und Lüdenscheid (Büssken) eingeschränkt sein.
Zahlreiche Fahrten im Märkischen Kreis führen Auftragnehmer der MVG durch. Diese Fahrten werden möglicherweise nicht bestreikt. Eine Auflistung der von Auftragnehmern durchzuführenden Fahrten gibt´s hier.









