Kräutertöpfe aus dem Supermarkt gehen oft schnell ein, wenn sie direkt nach dem Kauf geerntet werden. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch jedoch deutlich länger frisch halten. Darauf weist die Verbraucherzentrale NRW in Lüdenscheid hin.
„Besser ist es, die Kräuter nach dem Kauf zunächst umzutopfen“, empfiehlt Fabian Braukhoff, Umweltberater der Verbraucherzentrale. So bekämen die Pflanzen mehr Platz für ihre Wurzeln – entweder verteilt auf mehrere kleinere Töpfe oder in einem größeren Gefäß. Wichtig seien zudem Abflusslöcher im Topf, damit keine Staunässe entsteht.
Viel Licht, aber keine direkte Sonne
Auch der Standort spiele eine wichtige Rolle. Kräuter benötigen viel Licht, vertragen aber nicht dauerhaft direkte Sonne. Geeignet sind daher helle Plätze auf der Fensterbank oder dem Balkon. Die Erde sollte laut Verbraucherzentrale stets leicht feucht, aber nicht nass sein. Gegossen werde erst, wenn die obere Erdschicht trocken ist.
Entscheidend für gesundes Nachwachsen sei außerdem die richtige Ernte. Kräuter sollten möglichst mit einer Schere oder einem Messer geschnitten und nicht mit den Fingern abgezupft werden.
Je nach Pflanze gelten dabei unterschiedliche Empfehlungen: Bei Basilikum sollten die Triebspitzen oberhalb der Blattpaare abgeschnitten werden, Petersilie wird am besten von außen nach innen geerntet. Schnittlauch sollte einige Zentimeter über der Erde abgeschnitten werden, Minze dagegen als ganzer Stängel.
„Wer diese Tipps befolgt, kann sich länger über frische Kräuter freuen und trägt gleichzeitig zur Wertschätzung von Lebensmitteln bei“, so Braukhoff.





