Die Arbeitgeber hätten in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen am 22. und 23. Februar ein völlig indiskutables Angebot vorgelegt, heißt es in der Mitteilung von ver.di. Deshalb ruft die Gewerkschaft für Freitag, 10. März, zum Warnstreik auf. Neben prozentualen Steigerungen von insgesamt fünf Prozent über 27 Monate, fordern sie zusätzlich ein Sonderopfer bei den Sparkassen.
Aufruf für Beschäftigte aus Lüdenscheid und Hagen
Die Beschäftigten der Sparkasse an Volme und Ruhr aus Hagen und Lüdenscheid ruft ver.di zum Warnstreik und zur Teilnahme an einer Kundgebung mit den Beschäftigten der Sparkasse Dortmund auf. Die Kundgebung findet vor der Hauptstelle der Sparkasse Dortmund, Kreuzung Katharinen-/Kampstraße, vor der Treppe zur Petrikirche in Dortmund statt. Die Beschäftigten beider Sparkassen würden nach Angaben der Gewerkschaft ab 10 Uhr lautstark äußern, was sie von diesem Angebot halten.
Die laut ver.di ohnehin geringen Steigerungen sollen im ersten Schritt drei Monate später und im zweiten Schritt sieben Monate später bei den Sparkassenbeschäftigten gezahlt werden. Zudem soll die Sparkassensonderzahlung auf Stand 2022 festgeschrieben werden. Dies sei ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Ein solches Angebot sei eine Provokation ohnegleichen. Die Beschäftigten würden sich das nicht gefallen lassen und jetzt verstärkt für ihre Forderungen kämpfen. Aus diesem Grund werde der Druck auf die Arbeitgeber jetzt erhöht.









