Mit der Intention, „Kunst unter das Volk zu mischen“, bietet der VAKT (Verein Aktion Kunsttreff) alle zwei Monate eine neue Ausstellung an, die sowohl lokale als auch auswärtige Künstler vorstellt.
Die aktuelle Ausstellung – darunter auch Gemälde von Hartmut Kinsky – präsentiert 23 Werke, deren veränderte Farbgestaltung und Perspektiven den Betrachter förmlich dazu einladen, einen genauen Blick darauf zu werfen.
Kinskys Prozess ist dabei bemerkenswert: Jedes seiner Werke beginnt in der Natur, wird am Computer bearbeitet und endet als Gemälde oder Fotografie – wobei auch einige Werke den Weg in den Müll finden, wie Kinsky zugibt. Die Titel für seine Gemälde wählt er erst nach der Fertigstellung aus.

Im Gespräch mit LokalDirekt erzählte ein Kunstkollege von Kinsky aus Ennepetal, der regelmäßig bei VAKT ausstellt, dass die Menschen in der Region im Vergleich zum Rheinland zurückhaltender seien. Sobald sich jedoch die Betrachter auf die Kunst einlassen, entstehe meist mehr Schwung in der Diskussion. Dies gelte zumindest im Bereich der Pop-Art.
Obwohl die geringen Besucherzahlen vermutlich auf die derzeitige Teilsperrung der Frankfurter Straße zurückzuführen sind, bleibt der Verein optimistisch und entschlossen, seine Mission fortzusetzen. „Kunst soll angenommen werden“, erklärt ein Vereinsmitglied. „Es besteht immer die Gefahr der Kritik, aber wir wollen nicht nur etwas mit unserer Kunst zeigen, sondern damit auch etwas erzählen. Und wenn sich dann ein Besucher freut, gibt uns das die Motivation, etwas Neues zu machen.“
Die Ausstellung von Hartmut Kinsky ist bis Ende Juli geöffnet und kann jeden Montag von 15.30 bis 18 Uhr sowie jeden Donnerstag von 11 bis 13 Uhr im Vereinsheim an der Frankfurter Straße 41 besichtigt werden.
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