Was Jess Jochimsen ausmacht: spitzzüngiger Humor, präzise Beobachtungsgabe, Wort- und Bildwitz verpackt in urkomischen Geschichten.
In der Programmankündigung heißt es: „Gelassenheit, Solidarität, Vernunft … die müssen hier doch noch irgendwo herumliegen … Die Ungerechtigkeiten von Gestern sind die von Heute, zu viele Deutsche wünschen sich einen Mann als Bundeskanzlerin und auch sonst ist nichts besser geworden. Aber den Kopf einziehen und hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist Quatsch. Und langweilig ist es obendrein. Dann schon lieber erhobenen Hauptes gegen die Engstirnigen und Kaltherzigen andenken und sagen, was Sache sein könnte. Hoffnungslos zuversichtlich. So lautet die Devise. Der Letzte lässt das Licht an.“
Seine schreiend komischen Fotos und Urlaubsbilder dürfen natürlich auch nicht fehlen. Typisch für Jess Jochimsens: er liefert stets eine gesellschaftliche und politische Bestandsaufnahme, bei der der bösartige Humor dem Zuhörer schon mal im Halse stecken bleiben kann. Eines aber ist gewiss: Extrem lustig, weil satirisch ist es immer – und außerdem auch lässig cool.
Termin:
Jess Jochimsen – „Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben“,
3. Juni, 20 Uhr, Anne-Frank-Gymnasium, Halver,
Eintritt:
Abendkasse – 25 Euro, ermäßigt 18 Euro
Vorverkauf – 22 Euro, ermäßigt 15 Euro zzgl. VVK-Gebühr










