Update, 15. August: Die Tatverdächtigen sitzen seit Mittwoch, 14. August, in Untersuchungshaft. Wie die Polizei mitteilt, wurden die beiden bisher festgenommenen Tatverdächtigen zuvor dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Hagen stellte den Antrag auf Untersuchungshaft; das Lüdenscheider Amtsgericht kam diesem nach. Die Tatverdächtigen wurden der Justiz überstellt, die weiteren Ermittlungen dauern an.
14. August: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch, 14. August, mitteilen, soll der Meinerzhagener zusammen mit drei Komplizen einen 26 Jahre alten Mann an der Fröbelstraße in Meinerzhagen mit vermeintlichen Schusswaffen und Messern bedroht haben. Das Opfer händigte daraufhin Bargeld und Kopfhörer aus. Die vier Täter flüchteten in einem weißen Audi.
Die Polizei bekam Hinweise, die zu dem 20-jährigen Meinerzhagener führten. Wegen des dringenden Verdachts einer Tatbeteiligung und einer möglichen Fortbegehung von Straftaten wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft noch in der Nacht um 3.30 Uhr seine Wohnung durchsucht und der Tatverdächtige wurde durch Polizeikräfte eines Spezialeinsatzkommandos festgenommen, so die Polizei. Die Beamten stellten mögliche Beweismittel, darunter PTB-Waffen, sicher. Da Hinweise auf das Fluchtfahrzeug vorlagen, konnte ein weiterer 21 Jahre alter Mann aus Burbach ermittelt werden, dem das Fahrzeug gehört.
Weitere Festnahme in Burbach
Kräfte der Kriminalpolizei in Burbach fanden den Wagen am Dienstag und nahmen einen 21 Jahre alten weiteren Tatverdächtigen, der das Auto führte, um 11.15 Uhr fest. Die Ermittler fanden im Fahrzeug Beweismittel und stellten diese sicher. Spezialeinsatzkräfte öffneten kurz darauf die Wohnung des 21 Jahre alten Fahrzeughalters aus Burbach und stellten weiteres Beweismaterial sicher. Wie sich herausstellte, wohnen dort die beiden jeweils 21 Jahre alten Burbacher (Fahrzeugführer und Fahrzeughalter). Der Fahrzeughalter befand sich Ermittlungen zur Folge zur Tatzeit außerhalb Deutschlands und kommt als Tatverdächtiger nicht in Betracht.
Polizei bittet um Hinweise
Die festgenommenen Personen werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen dem zuständigen Amtsgericht mit dem Antrag zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt. Die polizeilichen Ermittlungen zu möglichen weiteren Tatverdächtigen dauern derzeit noch an. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02354/91990 entgegen.









