Der Fahrer eines Kia Ceed fuhr in Richtung Innenstadt und wollte an der Ampelkreuzung in Höhe des Industriegebietes Scherl nach links abbiegen. Doch ihm kam der Ford Pickup entgegen, dessen 22 Jahre alter Fahrer in Richtung Autobahnzubringer unterwegs war. Es kam zur Kollision, bei der sich für die Polizei zunächst die Frage stellt: Wer hatte grün, wer hätte anhalten müssen? Die Beamten sind zuversichtlich, den Sachverhalt klären zu können. Ihrer Aussagen nach hätten sich bereits Zeugen an der Unfallstelle gemeldet.
Diese bot ein Bild der Verwüstung und musste vom Löschzug Stadtmitte der Meinerzhagener Feuerwehr abgesichert werden. Die drei Insassen der Unfallwagen wurden vom Rettungsdienst betreut und kamen nach Lüdenscheid ins Krankenhaus. Sowohl der aus Lüdenscheid stammende Fahrer des Ford gilt als leichtverletzt, als auch der 43-jährige Fahrer des Kia.
Dessen 41 Jahre alte Beifahrerin ist nach erster Diagnose des Notarztes wohl schwerverletzt. Bei den beiden Insassen des Kias handelt es sich um Meinerzhagener.

Die Autos wurden durch die Wucht des Aufpralls erheblich beschädigt. Der Kia erlitt nach Einschätzung der Polizei einen Totalschaden. Der Ford Pickup wurde bei dem Unfall über die Gegenfahrbahn hinweg in die Böschung geschleudert und hat einen massiven Frontschaden. Insgesamt geht die Polizei von einem Schaden in Höhe von 30.000 Euro aus. Der Ford musste von der Feuerwehr mit einer Winde zurück auf die Straße gezogen werden, um einen Gully vor eventuell auslaufenden Betriebsmitteln zu schützen. Die Unfallwracks wurden abgeschleppt.
Für die Dauer des Einsatzes und der Bergung blieb die Oststraße stadteinwärts lange gesperrt. Immerhin konnte der Verkehr in Richtung Autobahnzubringer langsam an der Einsatzstelle vorbeifließen. Zwischenzeitlich musste die Bundesstraße aber komplett gesperrt werden.










