Zu gleich drei Trafobränden im südlichen Märkischen Kreis mussten die Feuerwehren am Vormittag des
3. Juli ausrücken. Die Techniker des Energieversorgers vermuten einen Zusammenhang: Eine Überspannung im Bereich des Umspannwerkes an der Jüngerstraße in Lüdenscheid ist wohl Schuld an der Misere.
Dort hatte es gegen 11.20 Uhr gebrannt. Die Kräfte der Hauptamtlichen Wache sowie des Löschzuges Brüninghausen rückten aus, standen aber eine ganze Weile vor einem abgeschlossenen Tor. Einen gewissen Schaden konnten die Wehrleute bereits aus der Entfernung lokalisieren, doch eine genaue Bestandsaufnahme war erst nach Eintreffen der Techniker möglich.

Derweil kam es in der näheren Umgebung zu einem weiteren Trafobrand. In der Brombergerstraße hatte ein Zeuge Rauchentwicklung beobachtet. Als die Feuerwehrleute eintrafen, konnten sie jedoch nur Folgendes feststellen: Kein Rauch, aber auch kein Strom. Außerdem war in einigen Straßen des Ortsteils der Strom ausgefallen. Die Einsatzkräfte rückten schnell wieder ab, sie konnten hier nichts ausrichten.

Auch in Schalksmühle waren möglicherweise die Auswirkungen der Überspannung zu spüren: Es kam zeitweise auch hier zu Stromausfall. Den Zusammenhang mit dem Geschehen in Lüdenscheid sehen die Techniker nicht als bewiesen, aber doch als sehr wahrscheinlich an.









