Christian Schmitt, Initiator der Kleinkunstbühne an der Genkeler Straße, lässt das Format wieder aufleben. „Immer wieder kam die Frage auf: „Gibt es eigentlich wieder eine Weihnachtslesung?“ Meine Antwort war in den letzten Jahren immer ein verhaltenes Nein“, sagt er. Da Weihnachten wieder ganz nah ist, werden die Wünsche erfüllt.
Mit der Kleinkunstbühne hatte der TuS Meinerzhagen im Winter 2016 ein neues Angebot gemacht, das die Kulturszene im oberen Volmetal bereichert hat. Der TuS bietet damit in der eigenen Halle heimischen Künstlern eine Bühne. Mit der „Weihnachtslesung“ landeten die Veranstalter gleich einen Volltreffer. Am 23. Dezember wurde der ehemalige Abstellraum des Turnvereins zur Fluchtburg im Weihnachtsstress – bis Corona kam.

Jetzt steht der Neustart an – auf vielfachen Wunsch. Ab 19 Uhr am 23. Dezember ist Einlass. Nett zusammensitzen, etwas die Stimme ölen und um 19.30 Uhr geht es los. Kleine Geschichten, die zur Weihnachtszeit passen, werden vorgelesen. Mal wird es spannend, mal skurril oder witzig. Jeder, der will, kann dann im roten Ohrensessel Platz nehmen und zur Entspannung beitragen. Ein Programm gibt es nicht. Wer was liest, ergibt sich von selbst.









