„Wir wollen in die Zukunft investieren und denken an ein dreistelliges Wachstum. Unsere Auftragsbücher sind derart voll, dass wir kaum hinterher kommen“, bestätigt Personalleiter Sascha Bauer gegenüber LokalDirekt, „deshalb suchen wir auch dringend neue Mitarbeiter!“
Inklusive Verwaltung hat der Halveraner Standort knapp 800 Mitarbeiter. Das klingt viel, reicht aber für die Wachstumspläne nicht aus. Ein großes Problem ist – neben der nicht immer sicherzustellenden Verfügbarkeit der Rohmaterialien – vor allem der Fachkräftemangel.
„Junge Menschen wollen in die Großstadt, um zu studieren. Kaum jemand will in der Provinz bleiben und eine Lehre beginnen, obwohl die Jobs sehr lukrativ sind“, erläutert Bauer. So konnten etwa von 20 offenen Lehrstellen nur elf besetzt werden. Für eine geplante Expansion zu wenig, zumal die benötigten Fachkräfte später in der Fertigung fehlen. Derzeit werden am Standort mehr als 30 neue Mitarbeiter gesucht.
Franz-Josef Stellpflug, Hendrik Dörr und Sascha Werth führen durchs Unternehmen. Stellpflug ist der für die Produktion verantwortliche „Unterstützer“, Dörr nennt sich „Line Manager Sensor Production“, ist somit der Bereichsleiter für die Sensorfertigung und Werth ist der Bereichsleiter der Vormontage.
Die Drei demonstrieren, wie die Herstellung von Sensoren im Betrieb funktioniert: Die auch vor Ort hergestellten Leiterplatten werden hier bis zum funktionierenden Sensor bearbeitet. Der erste Schritt zu einem indukativen Sensor ist die Herstellung einer Spule. Dazu wird ein Kupferdraht um einen Kern gewickelt – bei Mini-Spulen eine höchst filigrane Arbeit. Auch kapazitive Sensoren werden hier hergestellt. Die funktionieren statt über eine Spule mit einer Sonde.

Die komplette Sensorfertigung zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Die Herstellung der Sensoren (vom Garagentoröffner bis zum Rauchmelder) erweist sich als überaus diffizile Arbeit und verlangt höchste Konzentration, wobei manchmal auch Kreativität gefordert ist.
„Ein Job hier im Betrieb ist eigentlich eine Super-Chance für Leute, die Bock haben, sich zu engagieren und selbst einzubringen“, beschreibt Hendrik Dörr die abwechslungsreiche Arbeit. „Das Handwerkszeug wird einem hier mitgegeben und dann sind der kreativen Mitgestaltung kaum Grenzen gesetzt. Der Mitarbeiter wird hier zum Teil des Ganzen und kann sich wirklich austoben“, so Dörr abschließend.
Weiterführende Informationen und Stellenangebote: https://www.turck.de/de/karriere-2062.php?gclid=EAIaIQobChMIy_DFyfTo-AIVku5RCh3CrgRnEAAYAiAAEgLu3vD_BwE










