Der erste Vorschlag betrifft den Ausbau der Tribüne am Sportplatz Kuhlenhagen. Der GSV fordert, dass die Feinplanung noch im Jahr 2024 erfolgen soll, damit die notwendigen Haushaltsmittel für die Umsetzung im Haushalt 2025 bereitgestellt werden können. Die Verwaltung wies darauf hin, dass im aktuellen Haushalt 2024 viele Baumaßnahmen geplant und umgesetzt werden müssen, jedoch keine Mittel für die Planung einer Tribünenanlage am Sportplatz Kuhlenhagen vorgesehen sind. Sollte der Rat einer schnellen Umsetzung zustimmen, schlägt die Verwaltung vor, die Mittel für Planung und Bau der Tribünenanlage im Haushalt 2025 einzustellen.
Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Technischen Bauamt, erklärte, dass die Erweiterung der Tribüne technisch machbar sei. Auch eine Überdachung wäre möglich, allerdings müssten erhebliche Windlasten berücksichtigt werden. „Das wird ein großes Bauwerk mit erheblichen Kosten“, so Bechtel.
Der zweite Vorschlag des GSV fordert die Prüfung, ob auf dem Gelände des Sportplatzes Kuhlenhagen ein zusätzliches Kleinspielfeld errichtet werden kann. Diese Prüfung soll nach Möglichkeit noch im Jahr 2024 erfolgen. Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, stellte klar, dass die Errichtung eines Kleinspielfeldes technisch kein Problem darstelle, letztlich sei jedoch alles eine Frage der Kosten. „Wir haben an dieser Stelle die Flächen nicht und müssten diese erwerben. Das Projekt ist nichts anderes, als ein Sportplatz in klein zu errichten. Erhebliche Erdarbeiten wären notwendig, was mit enormen Kosten verbunden ist“, erläuterte Emmerichs.
Bürgermeister Jörg Schönenberg betonte, dass die Verwaltung nichts verhindern wolle, sondern sorgfältig prüfen und dann zielgerichtet umsetzen wolle.
Das Gremium stimmte den Vorschlägen des GSV einstimmig zu.










