Welche Auswirkungen können traumatische Erfahrungen auf Menschen mit Demenz haben – und was können Angehörige und Pflegende im Alltag tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Themenabend des Gesundheits- und Pflegenetzwerks Plettenberg-Herscheid am Montag, 21. September, um 18 Uhr im Ratssaal des Plettenberger Rathauses.
Unter dem Titel „Trauma und Demenz – wenn alte Erfahrungen im Alter wieder lebendig werden“ erläutert Pflegesachverständige Tina Stahlschmidt nach Angaben des Veranstalters, wie verdrängte traumatische Erfahrungen im Verlauf einer Demenz wieder auftreten und das Verhalten Erkrankter verändern können. Zudem soll es darum gehen, was Angehörigen und Pflegenden im Alltag mehr Sicherheit und Entlastung geben kann.
Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Herrn Bestgen mit dem Lied „Erinnerungen ohne Wiederkehr“, in dem er persönliche Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Demenz zum Ausdruck bringt.
Der Themenabend findet anlässlich des Welt-Alzheimertages statt, der jährlich am 21. September begangen wird. Die Veranstaltung richtet sich an Angehörige und Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht erforderlich.
Für Fragen stehen Katja Gerecht unter Tel. 02391 923207 ([email protected]) sowie Meryem Yilmaz unter Tel. 02357 909325 ([email protected]) zur Verfügung.
Inforeihe geht weiter
Der Vortrag gehört zu einer Inforeihe des Gesundheits- und Pflegenetzwerks Plettenberg-Herscheid. Am Montag, 5. Oktober, um 16.30 Uhr geht es im Bürgersaal Herscheid um „Pflegebedürftigkeit bei Schlaganfall“. Am Mittwoch, 14. Oktober, um 18 Uhr folgt im Plettenberger Ratssaal der Vortrag „Somatische Beschwerden und Psyche: Wenn der Körper ‚laut‘ wird“.
Zwei weitere Termine zum Thema „Entspannter Umgang mit familiären Herausforderungen“ sind für Dienstag, 3. November, und Dienstag, 17. November, jeweils um 18 Uhr im Ratssaal des Plettenberger Rathauses vorgesehen.








